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Warren Buffett kauft kräftig ein – bei sich selbst

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway setzt in der Corona-Krise immer stärker auf Aktienrückkäufe. Im abgelaufenen Quartal gab Berkshire rund 9,0 Milliarden Dollar für eigene Aktien aus.

Damit wurde allein im dritten Quartal mehr für diese Art der Aktienkurspflege aufgewandt, als je zuvor in einem vollen Kalenderjahr. Im Jahresverlauf summiert sich der Betrag bereits auf etwa 16 Milliarden Dollar.

Viele andere Konzerne haben ihre Aktienrückkäufe begrenzt, um in der Pandemie das Geld zusammenzuhalten. Doch Buffett saß mit Berkshire Hathaway zuletzt auf liquiden Mitteln von 145,7 Milliarden Dollar. Der Cash-Bestand ging somit gegenüber dem Vorquartal nur leicht zurück.

Der 90-jährige Staranleger würde das Geld zwar eigentlich deutlich lieber für Investitionen ausgeben - Aktienrückkäufe zur Kurspflege lehnte er lange weitgehend ab. Doch Buffett tut sich schon seit geraumer Zeit schwer, geeignete Übernahmeziele zu finden.

Beteiligungen in der Krise unter Druck

Das Tagesgeschäft von Berkshire Hathaway leidet derweil weiter unter der Corona-Krise. Der Betriebsgewinn sank im Jahresvergleich um 32 Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar, das wichtige Versicherungsgeschäft machte Verlust.

Das Nettoergebnis profitierte indes stark von der Börsen-Rally und legte von 16,5 Milliarden auf 30,1 Milliarden Dollar zu. Buffett selbst rät jedoch stets dazu, dieser Kennziffer keine große Beachtung zu schenken. Da hier unrealisierte Investmentgewinne und -Verluste ausgewiesen werden, kommt es zu starken Schwankungen, die wenig über den tatsächlichen Geschäftsverlauf aussagen.

Das macht die Aktie von Berkshire Hathaway

Zu Berkshire Hathaway gehören an die 90 Unternehmen, hinzu kommen diverse Aktienpakete börsennotierter Großkonzerne wie Coca-Cola +0,29%, Wells Fargo +0,19% oder Apple +2,42% – gerade der iPhone-Konzern hat sich in den vergangenen Jahren zu einem von Buffetts großen Lieblingen entwickelt.

Die Berkshire-Aktie -0,08% selbst zählt jedoch in der Corona-Krise nicht zu den großen Outperformern. Nach dem Corona-Crash legte die Aktie nur rund 20 Prozent zu und entwickelte sich damit deutlich schwächer als der S&P 500 +0,39%, der knapp 60 Prozent zulegte.

Mit Material von dpaAFX.
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