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Wirecard: Aufsicht im Fokus

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Im Bilanzskandal bei Wirecard nimmt nun der Bundesrechnungshof die Finanzaufsicht BaFin und das Bundesfinanzministerium ins Visier.

"Wir werden das System der Aufsicht – Struktur und Risikomanagement am Beispiel Wirecard – untersuchen und warum die BaFin offenbar die Anhaltspunkte nicht aufgegriffen hat", sagte der Bundesrechnungshof-Präsident Kay Scheller dem "Spiegel". "Wir werden dabei auch prüfen, wie das Bundesfinanzministerium und die BaFin mit den Vorwürfen falscher Bilanzen sowie mit den Berichten der Wirtschaftsprüfer umgegangen sind."

Für die BaFin ist dies bereits die zweite angekündigte Überprüfung möglicher Mängel und Fehler im Fall Wirecard – zuvor hatte schon die EU-Kommission die europäische Finanzaufsicht Esma auf den Fall angesetzt. "Jahrelang wurden Hinweise gegeben, unter anderem durch journalistische Recherchen, und es stellt sich die Frage, ob die BaFin da ausreichend hingeschaut hat", sagte Scheller.

Die BaFin selbst hat mehrfach darauf hingewiesen, dass sie nicht die volle Aufsicht über Wirecard hatte, weil lediglich die Wirecard-Bank als Finanzdienstleister eingestuft war, nicht jedoch der gesamte Konzern. Und für die Kontrolle von Unternehmensbilanzen war nach bisheriger Rechtslage in erster Linie auch nicht die BaFin zuständig, sondern die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung.

Nach Schellers Worten war die grundsätzliche Problemstellung, dass Wirecard sowohl ein Fintech-Unternehmen als auch eine Bank sei, "allen bekannt". "Hierauf hätte man das Aufsichtssystem ausrichten sollen und aus heutiger Sicht auch müssen." 

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