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Wirecard: Verdacht auf Insiderhandel

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Neuigkeiten in der Causa Wirecard: Die Bafin verdächtigt Ex-Wirecard-Chef Markus Braun des unerlaubten Insiderhandels angesichts eines millionenschweren Aktienverkaufs kurz vor dem Insolvenzantrag.

Diesen Verdacht habe die Behörde der Staatsanwaltschaft München angezeigt, bestätigte eine Bafin-Sprecherin am Mittwoch.Es geht demnach um den Verkauf von Wirecard-Aktien im Volumen von 6,6 Millionen Euro am 24. Juni, also einen Tag, bevor Wirecard einen Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens stellte. Weitere Aktienverkäufe von Braun werden der Bafin-Sprecherin zufolge ebenfalls geprüft.

Braun war mit seiner MB Beteiligungsgesellschaft lange der größte Einzelaktionär des Unternehmens, verkaufte aber mit dem Kursabsturz infolge der mutmaßlichen Luftbuchungen des Unternehmens nach und nach den größten Teil seiner Aktien – den Angaben in Stimmrechtsmitteilungen zufolge auch, um in Anspruch genommene Kredite zu bedienen.

"Wir weisen diesen Verdacht, zu dem Herr Braun von der Bafin vorher nicht einmal angehört worden ist, als völlig haltlos zurück", sagte sein Anwalt Alfred Dierlamm der "Süddeutschen Zeitung". "Zu den Einzelheiten werden wir uns ausschließlich gegenüber der Staatsanwaltschaft München I äußern."

In dem Bilanzskandal steht auch die Bafin kräftig unter Druck. Sie hatte nur die Konzerntochter Wirecard Bank beaufsichtigt, weil der Wirecard-Konzern als Ganzes nur als Technologieunternehmen eingestuft war. Zudem ermittelte die Staatsanwaltschaft München auf das Betreiben der Finanzaufsicht hin gegen die Journalisten der "Financial Times", die den Skandal mit ihrer Berichterstattung ins Rollen gebracht hatten.

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