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Zalando fällt weiter: Schlechte Laune zum Wochenstart

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Überraschende Nachrichten für Zalando-Aktionäre: Rubin Ritter, einer der drei Co-Chefs, scheidet aus persönlichen Gründen zur Hauptversammlung 2021 aus dem Vorstand aus. An der Börse sorgt diese Überraschung am Montag für schlechte Laune.

"Nach mehr als elf einmaligen Jahren, in denen Zalando für mich Priorität hatte, möchte ich meinem Leben eine neue Richtung geben," sagte der Manager laut Mitteilung. "Ich möchte mich nun mehr meiner wachsenden Familie widmen." Die Gründer Robert Gentz und David Schneider sollen das Unternehmen nach Ritters Ausscheiden weiter gemeinsam führen.

Unterschiedliche Reaktionen am Markt

Ein Händler sprach in einer ersten Reaktion von einem Rückschlag, da auch Ritter für den Unternehmenserfolg verantwortlich sei. Allerdings sei Zalando weiterhin gut in Form und da die beiden Gründer an Bord blieben, gebe es wohl keinen Grund zu Sorge, hielt ein anderer Experte entgegen. So profitiert der Konzern stark vom boomenden Online-Handel. Trotz des jüngsten Kursrückschlags summiert sich das Plus in diesem Jahr immer noch auf gut 74 Prozent.

Unabhängig von Rücktritt – Aktie heißgelaufen

Das aktuelle Kursniveau impliziere bereits eine perfekte Entwicklung des Online-Modehändlers, während es mit Blick auf 2021 durchaus Risiken gebe, warnte jedoch Analyst Christian Salis von Hauck & Aufhäuser und stufte die Zalando-Aktie herab. Die positiven Nachrichten könnten mit den wohl starken Zahlen für das Schlussquartal ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen. Für den Experten ist Zalando daher eine Halte-Position mit Kursziel 85 Euro.

Das macht die Aktie von Zalando

Die überraschende Rücktrittsankündigung hat die Aktionäre des Online-Modehändlers am Montag zunächst auf dem falschen Fuß erwischt. Die Zalando-Aktien +0,37% fielen um 1,8 Prozent auf 77,36 Euro. Damit würden sie ihren jüngsten Rückschlag vom Rekordhoch bei rund 91 Euro ausweiten und könnten abermals die Unterstützungszone um die 75 bis 77 Euro testen.


Mit Material von dpaAFX.
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