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Zalando: „Herausragendes Quartal“

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

An diesem Morgen hat Zalando die endgültigen Zahlen des dritten Quartals vorgestellt – und seine Anleger erneut überzeugt. Insbesondere Aussagen zu den Partnerschaften mit stationären Händlern überzeugten Anleger und Analysten.

Immer mehr wird online bestellt, so dass Umsatz und Gewinn von Zalando im dritten Quartal deutlich anzogen. Gleichzeitig steigt mit Lockdowns und Teil-Lockdowns die Bedeutung von Zalando als Partner für stationäre Händler, die ihre Waren über die Plattform des Onlinehändlers verkaufen. Hier will sich der MDAX-Konzern daher weiter in Position bringen und in den Ausbau seiner Partnerprogramme einen zweistelligen Millionenbetrag investieren.

Im dritten Quartal hatte der zunehmende Trend zum Interneteinkauf der Zalando-Plattform gut ein Viertel mehr Klicks und Bestellungen als noch vor einem Jahr beschert. Die Zahl der aktiven Kunden wuchs um rund ein Fünftel auf 35,6 Millionen. Jeder Kunde bestellte im Schnitt dabei etwas häufiger und auch in Summe teurere Waren. Dadurch stieg zwischen Juli und September der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um fast 22 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro.

In dem endgültigen Zahlenwerk zum dritten Quartal sahen Analystin Sherri Malek von RBC und auch Jörg Frey von Warburg Research keine weiteren Überraschungen mehr, nachdem der Konzern bereits Anfang Oktober vorläufige Zahlen präsentiert hatte. Damals hob das Management auch seine Jahresprognosen an. Erwartungsgemäß seien die neuen Ziele bestätigt worden, betonten beide Experten.

Das Quartal sei "herausragend" gewesen, schrieb Frey weiter, was nun untermauert worden sei. "Doch auch wenn die Ziele nach wie vor stark sind, dürften die nun vorgelegten Zahlen eine Art Höhepunkt gewesen sein", ergänzte der Analyst. Frey rechnet daher nicht mit weiteren Anhebungen der Ergebnisschätzungen seitens des Marktes und bestätigte sein Anlageurteil "Hold".

RBC-Expertin Malek indes bleibt optimistischer gestimmt und traut dem Modehändler zu, vor allem mit Hilfe seiner Plattform für stationäre Händler, seinem Partnerprogramm, weitere Marktanteile zu gewinnen. Vor allem deshalb, weil Markenhersteller ihr digitales Engagement verstärkten, schrieb sie. Daher dürfte sich Zalandos Marge im Lauf der Zeit mehr als verdoppeln. Entsprechend sei die Bewertung der Aktie "noch nicht ausgereizt", glaubt die Analystin.

Den Aspekt des Ausbaus des Partnerprogramms hob auch Analystin Georgina Johanan von der US-Bank JPMorgan besonders hervor. Die Zahlen seien nach den bereits bekannten Details unspektakulär gewesen, doch vom Partnerprogramm kämen nach wie vor starke Impulse, schrieb sie.

Das macht die Aktie von Zalando

Die Aktien von Zalando -0,27% haben nach den Zahlen und den ermunternden Aussagen des Managements zur Entwicklung der Partnerprogramme am Mittwoch ein Rekordhoch markiert. Am späteren Vormittag kostete die Aktie mit 88,58 Euro so viel wie nie zuvor. Gegen Mittag kam sie etwas zurück und legte zuletzt um 3,4 Prozent auf 87,74 Euro zu.

Mit Material von dpaAFX.
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