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Zur Rose: Online-Apotheke will hoch hinaus

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Zur Rose Group will mehr als nur Versandapotheken. Es soll ein umfassendes Gesundheitsökosystem entwickelt werden. Die Übernahme von TeleClinic passt hier voll ins Bild. Ebenfalls veröffentlichte Geschäftszahlen traten da in den Hintergrund.

Finanziert wird der Kauf des führenden Telemedizin-Anbieters in Deutschland mittels einer am Donnerstagabend erfolgreich abgeschlossener Kapitalerhöhung (positiv: die neuen Aktien wurden ohne Discount ausgegeben). In der Corona-Krise hat sich TeleClinic binnen kurzer Zeit als führender Anbieter etabliert.

"Als größte E-Commerce-Apotheke auf dem Weg zum Gesundheitsökosystem Europas sehen wir unsere Aufgabe darin, die Menschen in die Lage zu versetzen, ihre Gesundheit zu managen. Mit TeleClinic als integriertem Akteur in der Zur Rose-Gesundheitsplattform werden wir, zusätzlich zum Medikations- und Apotheken-Produktportfolio, digitale Lösungen anbieten können, die den Patientinnen und Patienten ein besseres Leben ermöglichen", erklärt Zur-Rose-CEO Walter Oberhänsli.

Halbjahreszahlen treten in den Hintergrund

Die gleichzeitig gemeldeten vorläufigen Geschäftszahlen von Zur Rose treten angesichts der Übernahme und der Kapitalerhöhung fast in den Hintergrund. Im ersten Halbjahr 2020 stieg der Umsatz um 9,2 Prozent auf 810 Millionen Schweizer Franken. Belastend wirkte sich der reduzierte Betrieb vieler Arztpraxen im April und Mai aus, so die Schweizer. Ergebnisseitig stellt Zur Rose für den Berichtszeitraum eine "leicht negative bereinigte EBITDA-Marge vor Aufwendungen" in Aussicht.

Der Analyst Uwe Schupp von der Deutschen Bank wertet die Zahlen zwar als eher schwach, rechnet aber im dritten Quartal wieder mit Besserung. Insgesamt bleibt er überzeugt, wie sein deutlich auf 360 Franken aufgestocktes Kursziel bei bestätigter Kaufempfehlung zeigt. Der Markt habe das volle Wachstumspotenzial der Onlineapotheke noch nicht realisiert, schrieb das Analysehaus Jefferies.

Das macht die Aktie von Zur Rose

Ihr Rekordhoch hatten die Aktien von Zur Rose kürzlich bei 304,50 Franken erreicht – es folgte ein kleiner Rücksetzer. Am Freitag konnte sich das Papier nach den verhaltenen Zahlen jedoch nur leicht verbessern. Die Zur-Rose-Aktie stieg um 0,6 Prozent auf 288,80 Franken.

Mit Material von dpaAFX.
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