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Aktien New York: Dow rutscht nach Inflationsdaten ab

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (dpa-AFX) - Die mit Spannung erwarteten Inflationsdaten aus den USA haben den Notierungen an der Wall Street am Dienstag keinen Anschub verliehen. Zwar sind die Verbraucherpreise im August auf hohem Niveau nicht ganz so stark gestiegen wie erwartet. Das sorgte allerdings nur in den ersten Handelsminuten für leichte Kursgewinne. Anschließend drehte der Leitindex Dow Jones Industrial +0,10% ins Minus, weitete die Verluste aus und fiel vorübergehend auf den tiefsten Stand seit fast zwei Monaten. Zuletzt verlor der Dow 0,62 Prozent auf 34 654 Punkte.

"Die Inflationsrate ging marginal zurück", merkte Volkswirt Bernd Krampen von der Landesbank NordLB an. Die Preistreiber der vergangenen Monate wie Gebrauchtwagen, Hotelübernachtungen und Flüge hätten "eine gewisse Normalisierung erfahren". Allerdings hielten Güterengpässe, Lieferunterbrechungen, Hafenschließungen und der Mangel an Containern den Preisdruck insgesamt hoch, was noch länger anhalten dürfte.

Der breiter gefasste S&P 500 +0,18% verlor 0,35 Prozent auf 4453 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 +0,09% hielt sich mit einem moderaten Minus von 0,08 Prozent auf 15 422 Punkte besser.

Schlecht kamen bei Anlegern die Quartalszahlen des SAP +0,38%-Kontrahenten Oracle +0,86% an. Die Analysten von JPMorgan bemängelten schwache Erträge im Geschäft mit Softwarelizenzen, während internetbasierte Angebote stark zugelegt hätten. Oracle-Aktien büßten 3,6 Prozent ein - nachdem sie seit Jahresbeginn um gut 37 Prozent zugelegt hatten.

Positiv war dagegen die Reaktion auf eine Übernahme in der Software-Branche: Der US-Softwarekonzern Intuit +0,97% übernimmt den E-Mail-Vermarktungsdienstleister Mailchimp. Intuit zahlt für die Übernahme des Privatunternehmens rund 12 Milliarden US-Dollar in bar und in Aktien. Die Intuit-Papiere gewannen gut zwei Prozent.

Unter starken Druck geriet die Branche der Casino-Betreiber. Die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau will deren Geschäfte zukünftig stärker unter die Lupe nehmen, nannte zunächst aber keine Details. Macau gilt als das Las Vegas Asiens. Aktien dort agierender Casino-Konzerne wie Las Vegas Sands +0,57% und Wynn Resorts +2,78% brachen um jeweils mehr als zehn Prozent ein. MGM Resorts -0,72% fielen um mehr als drei Prozent.

Am Abend präsentierte Apple +0,32% neue Produkte - darunter auch die nächste Generation des iPhone und der Apple Watch. Von der mit Spannung erwarteten Veranstaltung ließen sich die Anleger zuletzt noch nicht aus der Reserve locken, der Apple-Kurs gab um 0,6 Prozent nach./bek/men


Quelle: dpa-AFX
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