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Aktien New York: Omikron macht Erholungsgewinne weitgehend zunichte

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach einem kräftigen Rückschlag am Dienstag haben die US-Börsen zur Wochenmitte einen weiteren Erholungsversuch gestartet. Allerdings bröckelten die Gewinne im Handelsverlauf spürbar ab. Erneut machten sich Sorgen rund um die Coronavirus-Variante Omikron breit. So machten Nachrichten die Runde, dass sich die bestätigten Covid-19-Fälle in Südafrika seit Dienstag nahezu verdoppelt haben und außerdem nun auch in den USA ein erster Omikron-Fall aufgetaucht ist. Auch in Großbritannien, der Schweiz, Norwegen und Brasilien ist diese Virusvariante in ersten Fällen inzwischen nachgewiesen worden.

Omikron wird derzeit wegen ihrer rasanten Ausbreitung und zahlreicher Mutationen als besorgniserregend eingestuft . Wie krank das Virus tatsächlich macht, lässt sich allerdings mangels ausreichender Daten und da bislang vorwiegend junge Menschen angesteckt wurden, noch nicht abschätzen.

Der Dow Jones Industrial -0,89% gab den Großteil seiner frühen Gewinne ab und zeigte sich rund zwei Stunden vor Handelsschluss nur noch mit 0,12 Prozent im Plus bei 34 526,35 Punkte. Der marktbreite S&P 500 -0,38% rückte um 0,47 Prozent auf 4588,65 Zähler vor. An der Nasdaq stieg der Auswahlindex 100 -1,34% um 0,32 Prozent auf 16 187,80 Punkte.

Datenseitig lag das Hauptaugenmerk vor allem auf der Stimmung in der US-Industrie, die sich im November nicht ganz so deutlich wie erwartet aufgehellt hatte.

Unter den Einzelwerten an den US-Börsen gaben Papiere von Impfstoffherstellern wie Biontech -6,06%, Moderna -3,94% oder auch Novavax -6,32% weitere Teile ihrer jüngsten Gewinne ab und zeigten sich mit 2,3 bis 7,7 Prozent im Minus.

Die Aktien von Merck & Co -1,42% indes stiegen um 1,0 Prozent, denn ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat die Notfallzulassung für ein Corona-Medikament des Pharmaherstellers empfohlen. Die Empfehlung ist für die FDA zwar nicht bindend, meist folgt die Behörde aber der Einschätzung der Berater.

Ein verhaltener Ausblick brockte den Aktien des Softwareherstellers Salesforce -4,17% einen Verlust 9,2 Prozent ein, womit sie Schlusslicht im Dow waren. Die Geschäfte im abgelaufenen Quartal waren allerdings besser als erwartet gelaufen.

Ähnlich sah es beim Informationstechnikunternehmen Hewlett Packard Enterprise -2,57%, der ebenfalls zunächst mit seinem Ausblick enttäuscht hatte. Doch hier drehte sich die Stimmung im Handelsverlauf. Nach anfänglichen Verlusten legten die Papiere zuletzt um 0,9 Prozent zu. Am Markt wurde unter anderem auf starke Auftragseingänge und einen soliden Barmittelzufluss verwiesen./ck/mis


Quelle: dpa-AFX
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