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Börsenjahr 2022: Freie Fahrt für Aktien

| Quelle: Marcus Landau | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Trotz eines herausfordernden Umfelds stehen die Chancen gut, dass Aktien auch im kommenden Jahr eine überzeugende Performance abliefern. Bei welchen Titeln ein Blick besonders lohnt.

 

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War 2021 ein Jahr der Gegensätze, könnte 2022 ein Jahr des Übergangs werden. An den Aktienmärkten grassieren momentan zwar Sorgen über die hohe Inflation, die Gefahr einer neuen Infektionswelle und die anhaltenden Lieferengpässe, doch bei den genannten Faktoren ist in absehbarer Zeit mit einer Normalisierung beziehungsweise Verbesserung zu rechnen. Das wiederum sollte den Aktienmärkten Auftrieb geben. So dürften die Probleme bei den Lieferketten im Jahresverlauf mehr und mehr unter Kontrolle gebracht werden können. Dass Aufträge derzeit nicht bedient werden können, heißt nicht, dass sie verfallen, sondern lediglich, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt abgearbeitet werden. Oder anders ausgedrückt: Gewinne und Wachstum sind aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Das eröffnet Nachholpotenzial insbesondere bei den Herstellern langlebiger Investitions- und Konsumgüter wie Maschinen und Autos.

 

Was Corona betrifft, haben sich zwei Jahre nach Ausbruch der Pandemie mittlerweile sowohl die Konsumenten als auch die Unternehmen auf ein Leben und Wirtschaften im permanenten Krisenmodus eingestellt. Die Produktion und der Konsum von Gütern und Dienstleistungen werden durch das Virus daher nicht mehr so stark eingeschränkt. Das gilt allerdings nur unter der Annahme, dass die Lage infolge von Omikron nicht völlig eskaliert und die Welt vor einem langen und harten Lockdown verschont bleibt. Unter diesen Voraussetzungen sollte 2022 den Anlegern gute Performancechancen bieten, zumal die Konsensprognosen bei den Unternehmensgewinnen noch recht verhalten ausfallen.

 

Inflation könnte Banken indirekt in die Hände spielen

Die hohe Inflation dürfte sich zwar als hartnäckiger herausstellen, als es von den Märkten und Notenbanken zunächst angenommen wurde. Gleichwohl dürfte der Preisdruck im Verlauf des kommenden Jahres aufgrund des Wegfalls von Basiseffekten nachlassen. Abgesehen davon ist die Inflation ein Thema, das eher für Investments in Aktien spricht als dagegen, denn als Sachanlagen sind Aktien bis zu einem gewissen Grad mit einem Inflationsschutz ausgestattet. Voraussetzung dafür ist, dass die Unternehmen über die Macht verfügen, die höheren Preise weiterzugeben, ohne ihren eigenen Absatz dadurch zu gefährden. Aus einem anderen Grund könnten Banken von einem anhaltend inflationären Umfeld profitieren. Bei längerfristigem Inflationsdruck steigen in der Regel die Kapitalmarktzinsen. Das führt bei den Instituten wiederum zu einer Ausweitung der Nettozinsspannen und treibt auf diese Weise deren Zinsergebnisse an.

 

Gute Aussichten für JPMorgan Chase

Als einer der Hauptprofiteure von steigenden Zinsen sowie einer sich erholenden Konjunktur gilt der US-amerikanische Bankenriese JPMorgan Chase. Der Finanzkonzern verfügt nicht nur über eine starke Marktposition, sondern auch über eine überdurchschnittliche Ertragskraft und weist zudem relativ geringe Gewinnschwankungen aus. Die Aktie notiert zwar mit einen Bewertungsaufschlag gegenüber der Vergleichsgruppe, was aufgrund der genannten Faktoren allerdings auch gerechtfertigt erscheint. Wer von weiteren Kursgewinnen des Titels ausgeht und von diesen überproportional profitieren möchte, kann mit einem Endlos Turbo Long (ISIN: DE000DFZ7832) auf eine positive Entwicklung von JPMorgan Chase setzen. Der Hebel des Produkts ist moderat gewählt – er liegt aktuell bei rund 2,5. Entsprechend geringer ist auch das gehebelte Verlustrisiko, sollte das Szenario nicht aufgehen. Die Knock-Out-Barriere liegt bei ca. 89 US-Dollar und damit um rund 43 Prozent unter dem aktuellen Aktienkurs. Die Knock-Out-Barriere ist eine wichtige Marke – sollte die Aktie diese berühren oder unterschreiten, verfällt der Endlos Turbo Long unmittelbar wertlos. Ebenfalls besteht ein Emittentenrisiko.

 

Microsoft besticht durch Kontinuität

Ein anderer Titel, der im neuen Börsenjahr mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Gewinnerseite stehen sollte, ist Microsoft. Der US-Technologieriese ist für all jene Anleger eine Alternative, denen konjunkturzyklische Werte (noch) zu riskant erscheinen. Big-Tech-Vertreter wie Microsoft gelten mittlerweile sogar schon als neue „sichere Häfen“, da sich ihre Erlöse und Gewinne nahezu unabhängig vom Wirtschaftszyklus entwickeln. Für Microsoft spricht insbesondere das attraktive Produkt- und Service-Portfolio, welches eine Fortsetzung des dynamischen Gewinn- und Umsatzwachstums im Jahr 2022 erwarten lässt. Ein wesentlicher Treiber dürfte das Cloud-Geschäft und hierbei vor allem die Lösungen der Plattform „Azure“ sein. Diese steigerte den Umsatz in den vergangenen Quartalen um rund 50 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahr. Risikofreudige Anleger haben auch bei der Microsoft-Aktie die Möglichkeit gehebelt an der Kursentwicklung des Titels teilzunehmen. Ein Beispiel dafür ist ein Endlos Turbo Long mit der ISIN DE000DV0NL70. Bei diesem Produkt liegen Hebel und Knock-Out-Barriere aktuell bei ca. 3 bzw. 228 US-Dollar.

 

Hinweis: Stand für alle Produktangaben ist der 27. Dezember 2021

 

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Marcus Landau

Marcus Landau Marcus Landau, Derivate-Sales-Experte bei der DZ BANK, schreibt zu aktuellen Markt- und Produktthemen. Als Abteilungsdirektor Public Distribution ist er bei der DZ BANK für die Bereiche Vermarktung und Emission von Hebelprodukten und Zertifikaten mitverantwortlich und besitzt rund 15 Jahre Branchenerfahrung. In seinen Kommentaren beleuchtet er regelmäßig verschiedene Märkte und zeigt Handlungsmöglichkeiten für Anleger und Trader auf.

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