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Deutsche Unternehmen fordern Aufhebung von US-Einreiseverbot

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (Dow Jones)In der deutschen Wirtschaft wächst der Unmut über die anhaltenden Einreisebeschränkungen der USA im Rahmen der Corona-Pandemie. Der Präsident des Maschinenbauverbands VDMA hat die amerikanische Botschaft in Berlin jetzt in einem Brief aufgefordert, sich in Washington für Lockerungen stark zu machen. "Wir glauben, dass es (...) an der Zeit ist, den belastenden Travel Ban für Deutschland komplett aufzuheben", schreibt Karl Haeusgen an den Geschäftsträger der Botschaft Woodward Clark Price. Der Brief, der auf den 1. Juli datiert ist, liegt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vor.

Der Verbandschef argumentiert sowohl mit der niedrigen Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland als auch den Fortschritten in der Impfkampagne. "Mehr als 53 Prozent aller Deutschen haben mindestens eine Dosis eines Covid-Impfstoffs erhalten, ähnlich wie in den Vereinigten Staaten, wo ungefähr 55 Prozent der Amerikaner mindestens eine Dosis erhalten haben." Andere europäische Länder seinen ähnlich weit, "sicherlich mehr als viele Länder außerhalb des Schengen-Raums, für die kein Einreiseverbot gilt."

Die Vereinigten Staaten hatten im März 2020 umfassende Reisebeschränkungen verhängt, die in weiten Teilen bis heute gelten. Demnach darf nicht einreisen, wer sich in den 14 Tagen davor im europäischen Schengen-Raum, China, Iran, Großbritannien, Irland, Brasilien, Südafrika oder Indien aufgehalten hat. Zwar sind in bestimmten Fällen Ausnahmegenehmigungen möglich, doch ob darunter auch allgemeine Geschäftsreisen fallen, sei nicht klar, kritisiert der Verband. Gerade mit Blick auf die sich wieder verbessernden Beziehungen zwischen der EU und den USA sei eine Neubewertung der Lage wünschenswert.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/sha

END) Dow Jones Newswires

July 04, 2021 11:10 ET ( 15:10 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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