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Devisen: Euro bei knapp 1,13 US-Dollar

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro +0,0274% ist am Montag etwas gesunken. Am Mittag wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,1290 US-Dollar gehandelt. Sie büßte damit einen Teil der kräftigen Gewinne vom Freitag ein, als ihr Kurs deutlich über 1,13 Dollar gestiegen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1291 Dollar festgesetzt.

Nachdem zum Wochenausklang sichere Währungen stark gefragt waren, drehte die Stimmung am Montag. Am Markt war die Rede von Beruhigung nach der Aufregung am Freitag aufgrund der neu entdeckten Corona-Omikron-Variante. "Nachrichten aus Südafrika, dass der Krankheitsverlauf mit der Omikron-Variante recht mild verläuft, sowie die recht kurze Anpassungszeit bei mRNA-Impfstoffen auf neue Virusvarianten sprechen gegen eine anhaltende Eskalation an den Märkten", kommentierte die Dekabank.

Im Handelsverlauf dürften Anlegern auch Konjunkturdaten in den Blick nehmen. Am frühen Nachmittag steht die erste Schätzung zur Entwicklung der deutschen Verbraucherpreise im November auf dem Programm. Am Markt wird damit gerechnet, dass die für europäische Vergleichszwecke harmonisierte Inflationsrate (HVPI) auf 5,5 Prozent steigt. Am Vormittag versuchte die EZB, Inflationssorgen zu dämpfen: Es sei davon auszugehen, dass im November der Höhepunkt der Inflationsentwicklung erreicht sei, sagte EZB-Direktorin Isabel Schnabel im ZDF-Morgenmagazin.

Deutliche Kursverluste verbuchte einmal mehr die türkische Lira. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan bekräftigte seine Abneigung gegen hohe Zinsen. Seine Ansichten zu Zinsen und Inflation seien unverändert, erklärte er. Erdogan ist entgegen der herrschenden ökonomischen Lehre der Meinung, dass hohe Zinsen die Inflation anfachen anstatt sie zu bekämpfen. Entsprechend befindet sich die türkische Notenbank trotz hoher Inflationsraten auf Zinssenkungskurs. Internationale Anleger verlieren deshalb zunehmend das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Zentralbank und ziehen ihr Geld ab./bgf/jkr/jha/


Quelle: dpa-AFX
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