DAX®15.573,88+0,27%TecDAX®3.844,78-1,46%Dow Jones 3034.869,37+0,21%Nasdaq 10015.204,82-0,81%
finanztreff.de

Devisen: Euro gerät nach starken US-Konjunkturdaten unter Druck

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro -0,0573% ist am Freitag nach starken US-Konjunkturdaten unter Druck geraten. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1863 US-Dollar. Am Vormittag war sie noch über 1,19 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1891 (Donnerstag: 1,1873) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8410 (0,8423) Euro.

Am Nachmittag stützten eine Reihe von robusten Konjunkturdaten aus den USA den Dollar. So hat die Konsum- und Einkommensentwicklung in den USA im Juni die Märkte positiv überrascht. Auch das von der Universität Michigan erhobene Verbrauchervertrauen sowie die Geschäftsklima in der Region Chicago fielen besser als erwartet aus.

Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone fiel im 2. Quartal auch stärker als erwartet aus, bewegte die Devisenkurse aber nicht besonders stark. Der Währungsraum insgesamt und seine Mitgliedstaaten erholten sich im Frühjahr von den schwachen Wintermonaten. Analysten führten die Entwicklung vor allem auf geringere Corona-Beschränkungen zurück, wovon vor allem die Dienstleister profitierten. In Deutschland blieb das Wachstum hinter den Erwartungen zurück.

In der Eurozone ist die Inflationsrate unterdessen im Juli über die Marke von zwei Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise um 2,2 Prozent zu. Dies ist die höchste Inflationsrate seit Oktober 2018. Getrieben wurde die Inflation durch steigende Energiepreise und Materialkosten. Die EZB strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an. "Von einem breit angelegten Preisauftrieb kann bislang nicht die Rede sein", kommentierte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). "Vor diesem Hintergrund gibt es für die EZB keinen Grund, von ihrer expansiven Geldpolitik abzurücken." Die Auswirkungen auf den Euro hielt sich daher in Grenzen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85140 (0,85080) britische Pfund, 130,39 (130,41) japanische Yen und 1,0771 (1,0788) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1822 Dollar gehandelt. Das waren etwa 6 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he


Quelle: dpa-AFX
Schlagworte:
, , , ,
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

HSBC Trading TV

Werbung

Trading-Tipp

Börsen & Märkte

US-Marktüberblick

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Corona-Schnelltests müssen ab 11. Oktober meist selbst bezahlt werden. Generell gratis bleiben sie noch für Menschen, die sich nicht impfen lassen können, darunter Kinder unter 12 Jahren. Finden Sie diese Regelung gut?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen