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Devisen: Euro stabil über 1,13 US-Dollar - Lira weiter unter Druck

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro -0,8656% hat sich am Donnerstag in einem eher impulslosen Umfeld kaum von der Stelle bewegt. Am Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1335 US-Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Die Kursschwankungen fielen gering aus. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,1314 Dollar festgesetzt.

Konjunkturdaten gaben am Vormittag keine entscheidenden Impulse, sie vermittelten das bekannte Bild: Arbeitsmarktzahlen aus der Eurozone spiegelten die anhaltende Erholung, während Preisdaten auf Unternehmensebene einen hohen Preisauftrieb auf Rekordniveau ergaben. Die EZB sieht die Preisentwicklung bisher jedoch nicht als länger andauerndes Phänomen.

Am Nachmittag stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm. In den USA werden die wöchentlichen Daten vom Arbeitsmarkt erwartet. Darüber hinaus äußern sich einige hochrangige Notenbanker. Zuletzt hatte die Ansage von US-Notenbankchef Jerome Powell, dass die Fed ihre Geldpolitik rascher als gedacht straffen könnte, den Dollar tendenziell gestärkt. Powells Position pflichtete über Nacht die regionale Fed-Chefin aus Cleveland, Loretta Mester, bei.

Unter anhaltendem Druck stand die türkische Lira, die gegenüber Dollar und Euro um jeweils gut ein Prozent nachgab. Am Mittwochabend war bekannt geworden, dass der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan seinen Finanzminister Lutfi Elvan ausgetauscht hat. "Beobachter spekulieren darüber, dass Elvan gehen musste, weil er der Niedrigzinspolitik des Präsidenten kritisch gegenüberstand", erklärte Devisenexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank.

Der Personalwechsel ist einer von vielen, die in jüngerer Vergangenheit vor allem in der Notenbank stattfanden. Hintergrund ist Erdogans strikte Ablehnung hoher Zinsen, die aufgrund der hohen Inflation in der Türkei laut Experten aber angebracht wären. Aufgrund der Diskrepanz taumelt die Lira schon seit längerem von einem Rekordtief zum nächsten./bgf/jkr/stk


Quelle: dpa-AFX
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