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DGAP-News: FC Schalke 04 veröffentlicht Halbjahreszahlen 2021 (deutsch)

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FC Schalke 04 veröffentlicht Halbjahreszahlen 2021

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DGAP-News: FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. / Schlagwort(e):
Halbjahresbericht/Halbjahresergebnis
FC Schalke 04 veröffentlicht Halbjahreszahlen 2021

27.10.2021 / 17:00
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Covid-19-Pandemie verursacht Erlösrückgänge in wesentlichen Umsatzbereichen
- Transfererlöse steigen deutlich

FC Schalke 04 veröffentlicht Halbjahreszahlen 2021

Der FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. hat im ersten Halbjahr 2021 auf
Konzernebene einen Umsatz von 106,7 Millionen Euro erlöst (1. Halbjahr 2020:
102,1 Millionen Euro). Geprägt war der Geschäftsbetrieb von der andauernden
Covid-19-Pandemie und den mit ihr verbundenen Restriktionen sowie dem
Abstieg aus der 1. Bundesliga. Das Augenmerk der Königsblauen lag darauf,
die Auswirkungen auf das Ergebnis mittels Kostensenkungsmaßnahmen in allen
Bereichen des Konzerns, flächendeckender Kurzarbeit sowie dem Stopp von
Weiterentwicklungs- und Investitionsprojekten zu begrenzen.

Christina Rühl-Hamers, Vorständin Finanzen, Personal & Recht: "Das erste
Halbjahr 2021 ist wie erwartet massiv und in Gänze durch die
Covid-19-Pandemie und durch die aufgrund des Abstiegs aus der 1. Bundesliga
erforderlichen Kaderumbaumaßnahmen beeinflusst worden. Durch umfassende
Kostensenkungsmaßnahmen haben wir die Auswirkungen auf das Ergebnis
abmildern können." Im Ergebnis steht ein Halbjahresfehlbetrag von 21,0
Millionen Euro (i. Vj. Halbjahresfehlbetrag von 9,7 Millionen Euro), der
auch darin begründet liegt, dass der Gewinn aus dem Verkauf des
Esport-Startplatzes in der League of Legends European Championship (LEC)
erst im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 erfasst wird.

Gleichzeitig galt der Fokus schon frühzeitig der kurz- und mittelfristigen
Neuausrichtung des Vereins im Hinblick auf die wirtschaftlichen und
sportlichen Rahmenbedingungen in der 2. Bundesliga. "Unser Handeln war
bereits seit dem Jahreswechsel 2020/2021 stark geprägt von dem möglichen und
realistischen Zweitliga-Szenario - mit all seinen wirtschaftlichen und
finanziellen Konsequenzen", so Christina Rühl-Hamers. "Diese frühzeitige
Neuausrichtung und die enge Zusammenarbeit zwischen den Ressorts Sport und
Finanzen haben sich im Nachhinein als wirkungsvolle und notwendige
Entscheidungen herausgestellt, gerade mit Blick auf die herausfordernde
Transferphase im Sommer und die Erfüllung der Auflage im Rahmen der
Lizenzierung 2020/2021."

All das sei nur ein erster Schritt, führt Christina Rühl-Hamers aus: "Ziel
ist es nun, den FC Schalke 04 in den nächsten Monaten weiter zu
stabilisieren und die Auswirkungen der Pandemie und des Abstiegs zu
bewältigen. Der umfassende Kaderumbau, die Erhöhung der Kapazität der
VELTINS-Arena auf über 56.000 Zuschauer und der Einzug der
Dauerkartenbeträge waren und sind dabei für den Verein wichtige Schritte."

Aufgrund der Covid-19-Pandemie konnte der FC Schalke 04 im ersten Halbjahr
2021 nahezu keine Erlöse im Bereich Spielbetrieb, Veranstaltungen (i. Vj.
9,2 Millionen Euro) sowie im Bereich Catering (i. Vj. 2,5 Millionen Euro)
erzielen. Zudem sind die Sponsoringerlöse deutlich gesunken (22,0 Millionen
Euro/i. Vj. 28,7 Millionen Euro) - vor allem, weil im Bereich Hospitality
und Logenvermarktung pandemiebedingt keine Umsätze erzielt und teilweise
Werbeleistungen nicht erbracht werden konnten. Im Merchandising sind die
Erlöse aufgrund der Pandemie und der schlechten sportlichen Situation
gesunken (3,1 Millionen Euro/i. Vj. 5,7 Millionen Euro). Dagegen blieben die
Erlöse aus Medialen Verwertungsrechten (48,3 Millionen Euro/i. Vj. 48,0
Millionen Euro) sowie die sonstigen Erlöse (3,0 Millionen Euro/i. Vj. 3,2
Millionen Euro) stabil. Durch den Verkauf von Spielern der Lizenzmannschaft
- dabei sind insbesondere die Transfers von Weston McKennie zu Juventus
Turin und Suat Serdar zu Hertha BSC zu nennen - sind die Erlöse aus
Transferentschädigungen deutlich gestiegen (30,1 Millionen Euro/ i. Vj. 4,8
Millionen Euro).

Für das Gesamtjahr 2021 planen die Königsblauen aufgrund der weiteren
Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sowie des Abstiegs in die 2. Bundesliga
in fast allen Bereichen mit geringeren Umsatzerlösen im Vergleich zum
Vorjahr. Demgegenüber wird mit deutlich höheren Erlösen aus
Transferentschädigungen gerechnet. Insgesamt prognostiziert der FC Schalke
04 für das Geschäftsjahr 2021 leicht geringere Umsatzerlöse als im Vorjahr
(174,7 Millionen Euro) und einen Jahresfehlbetrag im niedrigen zweistelligen
Millionen-Euro-Bereich. Die Verbindlichkeiten sind aufgrund eines
Stichtagseffekts aus dem Verkauf des LEC-Startplatzes zum 30. Juni
kurzfristig gestiegen, werden aber bis zum Ende des Geschäftsjahres am 31.
Dezember 2021 im Vergleich zum Vorjahr planmäßig deutlich sinken. Die
Finanzverbindlichkeiten konnten trotz der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie
und des Abstiegs im vergangenen Halbjahr von 149 Millionen Euro auf 143,8
Millionen Euro reduziert werden.

"Unser Fokus liegt einerseits auf der weiteren finanziellen Konsolidierung
des Vereins, die Hand in Hand mit einer strategischen Weiterentwicklung in
allen Bereichen des Clubs gehen muss. Bereits jetzt beschäftigen wir uns
intensiv mit der kurz- und mittelfristigen Finanzplanung, insbesondere mit
Blick auf die Lizenzierung für die Spielzeit 2022/2023, bei der wir erneut
mit einer Auflage der DFL rechnen. Die Situation, in der sich Schalke 04
befindet, ist weiterhin herausfordernd. Ich persönlich bin insgesamt aber
zuversichtlich bei unserem Ziel, den Club auf ein wirtschaftlich stabiles
Fundament zu stellen."

Der Konzernzwischenbericht 2021 des FC Schalke 04 ist ab sofort auf der
Webseite des Vereins unter
https://schalke04.de/ir-anleihen/financials/finanzberichte/ abrufbar.




27.10.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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