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DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Volkswagen erhöht das Renditeziel nach Gewinnsprung erneut

Der Volkswagen-Konzern hebt nach einem Gewinnsprung im zweiten Quartal seine Margenerwartungen erneut an, senkt mit Blick auf die Engpässe in der Lieferkette aber die Absatzprognose. Erwartet wird nun eine bereinigte operative Marge zwischen 6,0 und 7,5 Prozent, wie der Autokonzern in Wolfsburg mitteilte - das sind 50 Basispunkte mehr als bisher. Schon im Mai war das Renditeziel angehoben worden.

Volkswagen plant mit 10 Prozent Absatzplus für 2021

Der VW-Konzern will trotz Produktionsausfällen wegen des akuten Mangels bei Halbleitern in diesem Jahr etwa 10 Prozent mehr Autos an die Kunden ausliefern. Finanzvorstand Arno Antlitz konkretisierte in einer Telefonpressekonferenz die zuvor geänderte Prognose.

Volkswagen-Konsortium legt Übernahmeangebot für Europcar vor

Der Volkswagen-Konzern kann einen neuen Anlauf starten, seine einstige Tochter Europcar wieder stärker an sich zu binden. Wie die Volkswagen AG mitteilte, wird der Autohersteller in einem Konsortium mit dem Vermögensverwalter Attestor und dem niederländischen Mobilitätsanbieter Pon Holdings ein Übernahmeangebot für den französischen Autovermieter vorlegen.

VW erwartet für Kernmarke "herausforderndes drittes Quartal"

Volkswagen erwartet für seine Kernmarke mit Blick auf die Versorgung mit Halbleiter-Chips ein "herausforderndes drittes Quartal". VW-Marken-Finanzchef Alexander Seitz bestätigte auf Basis der ersten sechs Monate aber die Prognose für den Volumenhersteller. Es gebe auch erste Zeichen einer Entspannung in der Lieferkette für Chips.

Audi bleibt wegen Chip-Knappheit vorsichtig

Der Autobauer Audi bleibt auch nach der Erhöhung des Renditeziels des Volkswagen-Mutterkonzerns und einer deutlichen Verbesserung der Marge im ersten Halbjahr vorsichtig mit Blick auf das Gesamtjahr. Der Premium-Autohersteller geht nach wie vor von einer kritischen Versorgungslage bei Halbleitern aus. Audi rechnet im Gesamtjahr weiterhin mit einer operativen Marge im Zielkorridor von 7 bis 9 Prozent.

Porsche hält an Margenprognose für das Gesamtjahr fest

Der Sportwagenhersteller Porsche hält auch nach der starken Verbesserung seiner operativen Umsatzrendite im ersten Halbjahr an seiner Margenprognose für das Gesamtjahr fest. Die Volkswagen-Tochter rechnet nach wie vor mit einer Marge von 15 Prozent.

Porsche baut wegen Halbleitermangels vorübergehend Dummy-Chips ein

Der Stuttgarter Autobauer Porsche behilft sich aufgrund des weltweiten Mangels an Halbleitern mit Dummy-Chips. "Wir steuern täglich mit hohem Aufwand und Kreativität unsere Produktionsprogramme und können darüber etwas abfedern - zum Beispiel produzieren wir Fahrzeuge mit sogenannten Dummy-Chips", sagte Porsche-Chef Oliver Blume der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. "Sobald die realen Chips verfügbar sind, rüsten wir diese Fahrzeuge nach."

Porsche SE erhöht Gewinnprognose 2021

Nach der Erhöhung der Renditeprognose des Volkswagen-Konzerns hat auch die Beteiligungsgesellschaft Porsche SE ihren Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Gewinn nach Steuern von 3,4 bis 4,9 Milliarden Euro. Bisher hatte die Porsche Automobil Holding SE 2,6 bis 4,1 Milliarden Euro angepeilt.

Traton erwartet geringe Produktionsausfälle wegen Chipmangels

Der Nutzfahrzeughersteller Traton ist mit dem aktuellen Chipmangel in der Branche nach den Worten von Vorstandschef Matthias Gründler bisher relativ gut klargekommen. Es gebe bisher nur geringe Produktionsausfälle.

BMW stoppt wegen Chipmangel Produktion in Regensburg

Wegen fehlender Halbleiter muss das BMW-Werk in Regensburg die Produktion in der kommenden Woche einstellen. "Wir produzieren nächste Woche nicht", sagte eine Sprecherin der Automobilwoche. Alle Schichten fallen dann aus. Danach gehe der Standort dann ohnehin in die geplante Sommerpause, die in Regensburg in diesem Jahr nur eine Woche dauert.

S&P erhöht Daimler-Rating auf A-, Ausblick stabil

Standard & Poor's (S&P) hat die langfristige Bonitätsnote für den Autokonzern Daimler von BBB+ auf A- angehoben. Der Ausblick ist stabil.

Wachstum in Europas Nutzfahrzeugmarkt schwächt sich im Juni ab

Der europäische Nutzfahrzeugmarkt hat sein Wachstum in Juni fortgesetzt, wenn auch deutlich langsamer als in den vorangegangenen Monaten. Die Neuzulassungen bei Lieferwagen, mittleren und schweren Lkw sowie Bussen stiegen in der EU, der Freihandelszone Efta und Großbritannien um 13,5 Prozent auf 231.383 Fahrzeuge.

Renault kommt langsam aus der Krise hinaus

Renault hat bei steigendem Umsatz in der ersten Jahreshälfte einen Gewinn erzielt und strebt für das Gesamtjahr eine operative Marge auf dem gleichen Niveau wie in den ersten sechs Monaten an.

Ford erzielt überraschend Gewinn

Der US-Autohersteller Ford Motor hat einen überraschenden Gewinn im zweiten Quartal erzielt und seine Gewinnprognose für das Jahr angehoben. Das Unternehmen sieht das Problem eines Mangels an Computerchips kleiner werden, der die Fahrzeugproduktion seit Monaten behindert.

Tesla übertrifft im zweiten Quartal die Gewinnerwartungen

Tesla hat im zweiten Quartal ein Rekordergebnis erzielt und dabei die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Elektrofahrzeughersteller verzeichnete dabei den achten Quartalgewinn in Folge. Die Markteinführung seines kommerziellen Semi-Trucks wurde jedoch aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Batteriezellen und Problemen in der Lieferkette verschoben.

Hyundai Motor und LG Energy errichten gemeinsam Batteriefabrik

Der Autohersteller Hyundai Motor gründet zusammen mit LG Energy Solution ein Joint Venture in Indonesien im Wert von 1,1 Milliarden US-Dollar. Das Joint Venture, das sich zu gleichen Teilen im Besitz der beiden Unternehmen befinden wird, soll bis 2023 fertig gestellt werden und im darauf folgenden Jahr mit der Produktion von Batteriezellen beginnen, so Hyundai Motor.

IPO/Elektroautohersteller Li will auch in Hongkong an die Börse

Die Li Auto Inc plant eine Notierung auch an der Börse in Hongkong. Der Elektroautohersteller ist damit das jüngste in den USA notierte chinesische Unternehmen, das versucht, Investoren auch in seinem Heimatland zu gewinnen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/mgo

END) Dow Jones Newswires

July 30, 2021 10:00 ET ( 14:00 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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