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DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
BMW-Werk München startet mit Produktion des vollelektrischen BMW i4

Der Autobauer BMW hat in seinem Werk München mit der serienmäßigen Produktion des vollelektrischen BMW i4 begonnen. Produktionsvorstand Milan Nedeljkovic bezeichnete den Anlauf Meilenstein für das Werk auf dem Weg in Richtung E-Mobilität. "Bereits ab 2023 besitzt mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge aus München einen elektrifizierten Antrieb", sagte er laut der Mitteilung. "Der überwiegende Teil davon wird voll-elektrisch motorisiert sein. München wird also voll elektrisch."

Elon Musk spricht vor VW-Führungskräften

Der Gründer des Elektroautoherstellers Tesla hat am Donnerstag vergangener Woche bei einem VW-Führungskräftetreffen gesprochen. Das erfuhr das Handelsblatt aus Teilnehmerkreisen. Elon Musk schaltete sich demnach auf Einladung von VW-Chef Herbert Diess per Video aus der Tesla-Zentrale zu. Spätestens seit dem Bau der Gigafactory bei Berlin gilt Tesla als größter Rivale von Volkswagen. Dass Tesla bei E-Autos so viel schneller sei als die anderen Hersteller führt Musk auf seinen Führungsstil zurück. "Ich bin in erster Linie Ingenieur und neben dem Auto faszinieren mich Lieferketten, Logistik und Produktionsprozesse."

Continental senkt Ausblick 2021 wegen Lieferengpässen

Der Automobilzulieferer Continental hat seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr wegen Lieferengpässen gesenkt. Der DAX-Konzern rechnet nur noch mit einem Konzernumsatz von ca. 32,5 bis 33,5 Milliarden Euro statt 33,5 bis 34,5 Milliarden Euro. Die bereinigte EBIT-Marge werde bei 5,2 bis 5,6 Prozent statt 6,5 bis 7 Prozent erwartet.

Ford will E-Antriebe in Großbritannien fertigen

Ford wird in Halewood 230 Millionen Pfund investieren, um dort Komponenten für die geplante Fertigung von Elektroautos in Europa herzustellen. Am britischen Standort sollen aber Mitte 2024 die Aggregate für die batterieelektrischen Autos hergestellt werden, wie der Autokonzern mitteilte. Geplant sind rund 250.000 Einheiten pro Jahr. Damit geht Köln leer aus. Im dortigen Ford-Werk soll ab 2024 oder 2025 der erste europäische Batterie-Pkw von Ford auf Basis der MEB-Plattform von VW montiert werden.

Skoda unterbricht Produktion für zwei Wochen wegen Chipmangels

Der Autohersteller muss seine gesamte Fertigung in Tschechien wegen Chip-Mangels für zwei Wochen unterbrechen. "Skoda Auto hat mit einer Knappheit bei kritischen Teilen zu kämpfen, die uns schon in den vergangenen Wochen gezwungen hat, die Produktionsvolumina signifikant zu reduzieren", sagte ein Sprecher zu Dow Jones Newswires. Zuletzt war nur noch eine Fertigungslinie im Werk Kvasiny in Betrieb. Dort konzentrierte sollten etwa 10.000 Autos fertiggestellt werden.

IPO/Volvo Cars peilt Bewertung von fast 20 Milliarden Euro an

Der schwedische Autohersteller strebt bei seinem geplanten Börsengang an der Nasdaq Stockholm Ende des Monats eine Bewertung von bis zu fast 20 Milliarden Euro an. Die Schätzung basiert auf der Preisspanne für die neuen Aktien, die mit 53 bis 68 schwedischen Kronen festgesetzt wurde. Volvo Cars selbst will bei dem Börsengang 25 Milliarden schwedische Kronen (2,5 Milliarden Euro) erlösen.

Auch BMW will grünen Stahl von schwedischem Startup H2 Green Steel

Nach Mercedes-Benz will auch BMW von schwedischem Startup H2 Green Steel ab 2025 mit klimaneutralem Wasserstoff erzeugten Stahl für seine Autos beziehen. Eine entsprechende Vereinbarung meldete der Münchner Autokonzern jetzt. Das schwedische Unternehmen nimmt überdies Blechreste, wie sie in den BMW-Presswerken zum Beispiel beim Ausstanzen der Türen entstehen, wieder zurück und bereitet sie so auf, dass sie als neue Stahlrollen, sogenannte Stahlcoils, wieder an die Werke geliefert werden können. Daimler hat sich im Mai direkt an H2 Green Steel beteiligt.

Tesla mit Rekordergebnis im dritten Quartal

Der Elektroautobauer hat trotz Störungen in den globalen Lieferketten mit einem Nettogewinn von 1,6 Milliarden Dollar im dritten Quartal ein Rekordergebnis eingefahren. 331 Millionen ware es im Vorjahr gewesen. Analysten hatten laut Factset-Konsens mit rund 1,3 Milliarden Dollar Überschuss gerechnet. Der Umsatz schoss um 5 auf 13,8 Milliarden Dollar in die Höhe, hier hatten Analysten 200 Millionen weniger geschätzt. Tesla war es mit Hilfe konstant gehaltener Lieferverträge gelungen, den Autoabsatz zuletzt um 73 Prozent zu steigern.

Acea: Zulassungen von E-Autos steigen auch im dritten Quartal

Der Boom bei Autos mit batterieelektrischem Antrieb hat sich fortgesetzt. Im dritten Quartal wurden in der EU, der Freihandelszone EFTA sowie in Großbritannien insgesamt 309.239 Fahrzeuge dieser Bauart neu zugelassen, ein Anstieg um 56,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum, wie der Herstellerverband Acea mitteilte. In Deutschland lag das Plus bei 62,7 Prozent. Plug-In-Hybride, die zusätzlich einen Verbrennungsmotor an Bord haben, blieben mit 239.733 Einheiten hinter reinen Elektroautos zurück. Hier lag das Wachstum bei 38,9 Prozent.

Maserati verschiebt Start des neuen SUV wegen Chipknappheit

Der italienische Sportwagenbauer muss wegen der globalen Halbleiterknappheit den Marktstart seines neuen Geländewagens Maserati Grecale auf das nächste Frühjahr verschieben. Der zum Stellantis-Konzern zählende Hersteller kann nach eigenen Angaben nicht ausreichend Autos produzieren, um die erwartete Nachfrage zu decken. Ursprünglich sollte der Verkauf am 16. November beginnen.

Renault mit Umsatzrückgang - weitere Produktionsausfälle erwartet

Nach Produktionsstopps wegen fehlender Halbleiter-Bauteile hat der französische Autohersteller im dritten Quartal einen Umsatzrückgang von knapp 1,4 Milliarden auf fast 9 Milliarden Euro verbucht. Rund 170.000 Fahrzeuge konnten laut Renault zuletzt nicht produziert werden. Weltweit ging der Absatz im dritten Quartal um 22,3 Prozent zurück. Renault rechnet für den Rest des Jahres mit weiteren Produktionsausfällen. Insgesamt eine halbe Million Fahrzeuge würden wegen fehlenden Teilen wohl nicht gebaut. Der Konzern bekräftigte aber seine Margen-Prognose für das Gesamtjahr.

Stellantis will ein großes europäisches Ladenetz aufbauen

Zusammen mit TheF Charging will der Opel-Mutterkonzern Stellantis ein europäisches Ladenetz aufbauen, das für alle E-Autos zugänglich ist, den Kunden der Konzernmarken aber besondere Konditionen einräumt. Geplant sind über 15.000 Standorte mit 2 Millionen Stellplätzen, teilte der Multimarkenkonzern mit.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/rio/sha

END) Dow Jones Newswires

October 22, 2021 10:00 ET ( 14:00 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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