DAX®15.559,57-2,22%TecDAX®3.502,22-2,47%Dow Jones 3034.676,22-0,11%Nasdaq 10014.766,88-0,54%
finanztreff.de

«Fortnite» könnte über Umweg auf iPhones zurückkehren

| Quelle: dpa-afx topthem... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Quelle: dpa-AFX

Mit einer heimlichen Funktion umgingen die Macher von «Fortnite» Apples Bezahlregeln und wurden deshalb aus dem App Store geschmissen. Jetzt könnte das Spiel über Umwege auf das iPhone zurückkehren.

Santa Clara (dpa) - Das populäre Online-Spiel «Fortnite» steht fast eineinhalb Jahre nach seinem Rauswurf von Apples iPhone vor der Rückkehr über einen Umweg.

Eine Version von «Fortnite» mit Touchscreen-Steuerung soll von kommender Woche an über den Streamingdienst Geforce Now spielbar werden, wie der Chipspezialist Nvidia als Betreiber ankündigte. Allerdings wird das Erlebnis zunächst nur wenigen Nutzern vorbehalten bleiben: Anfangs soll es nur einen eingeschränkten Testlauf geben.

Beim Spielestreaming werden die Games zwar auf den Bildschirmen der Nutzer angezeigt, laufen aber eigentlich nicht auf ihren Geräten, sondern auf Servern der Anbieter im Netz. Eine Grundvoraussetzung ist entsprechend eine schnelle Internet-Verbindung, damit es keine Verzögerungen bei der Steuerung gibt.

Code an App-Prüfern vorbeigeschleust

Das Cloud-«Fortnite» wird auf dem iPhone nicht in einer App, sondern im Webbrowser Safari laufen. Beim Versuchslauf sollen die Serverkapazität, die Grafik sowie die Qualität der Touch-Steuerung auf die Probe gestellt werden, wie Nvidia erläuterte. Interessierte Geforce-Now-Nutzer können sich dafür auf eine Warteliste setzen lassen. Nach dem Ende des Testlaufs solle über das weitere Vorgehen entschieden werden, hieß es.

Apple hatte «Fortnite» im August 2020 aus dem App Store verbannt, nachdem die Entwicklerfirma Epic Games versucht hatte, mit einem Trick die Bezahlregeln der Plattform auszuhebeln. Die Spielefirma hatte heimlich eine Funktion in seine App eingebaut, dank der Nutzer «Fortnite»-Artikel direkt bei Epic kaufen konnten, ohne dass Provisionen an Apple fällig wurden. Der dafür nötige Softwarecode wurde an Apples App-Prüfern vorbeigeschleust und dann aktiviert.

Richterin urteilte im Sinne von Apple

Im kalifornischen Gerichtsprozess zwischen Apple und Epic im vergangenen Jahr entschied die Richterin, dass der Regelverstoß durch die Spielefirma den Rauswurf gerechtfertigt habe. Apple kündigte daraufhin an, «Fortnite» für die gesamte Dauer des Berufungsverfahrens in dem Fall nicht wieder in den App Store zu lassen.

Auf Android-Smartphones warf auch Google «Fortnite» unter ähnlichen Umständen aus seiner hauseigenen App-Plattform Play Store. Allerdings können auf den Telefonen Apps auch aus anderen Quellen geladen werden. Mit dem Geforce-Now-Test soll man «Fortnite» mit Touch-Steuerung auch auf Android im Webbrowser spielen können, wie Nvidia ankündigte.

Schlagworte:
, , , , , , ,
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Nachrichten

Rubrik: Topthemen Banken
13:37 Keine Einigung bei Tarifverhandlungen für öffentliche Banken
11:36 Bundesbank über «Basel III»-Regeln und Mittelstandskredite
18.01. Goldman Sachs verdient deutlich weniger
Rubrik: Topthemen Börsen
15:14 Inflations- und Zinssorgen ziehen Dax nach unten
14:35 Probleme mit Windkraft: Börse straft Siemens Energy ab
10:18 Zinsangst drückt Bitcoin unter 40.000 US-Dollar Bitcoin / Schweizer Franken 34.916,1600 -7,6646%
Rubrik: Topthemen Finanzen
11:36 Bundesbank über «Basel III»-Regeln und Mittelstandskredite
19.01. Studie: Start-ups weltweit erleben Geldregen
17.01. Land muss Kredit an MV-Weften-Eigner nicht auszahlen
Rubrik: Topthemen Konjunktur
12:46 Haushalte unterschiedlich stark von Inflation betroffen
20.01. Energie treibt Erzeugerpreise auf Rekordniveau
20.01. Inflation in Eurozone steigt auf Rekordwert von 5 Prozent
Rubrik: Topthemen Unternehmen
19.01. DIW: Mehr Frauen auf Vorstandsposten
19.01. Studie: Start-ups weltweit erleben Geldregen
19.01. VW verteidigt Currywurst-Verzicht in einer Kantine
Rubrik: Topthemen Wirtschaft
15:41 Lagarde: Keine gefährliche Lohn-Preis-Spirale im Euroraum
15:14 Inflations- und Zinssorgen ziehen Dax nach unten
15:01 China erlaubt Siltronic-Übernahme durch Globalwafers
Rubrik: Topthemen Zentralbanken
20.01. Leitzins in Türkei bleibt trotz hoher Inflation unverändert
20.01. Energie treibt Erzeugerpreise auf Rekordniveau
13.01. US-Notenbankerin: Inflationsbekämpfung «wichtigste Aufgabe»

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

HSBC Trading TV

Werbung

Trading-Tipp

Börsen & Märkte

US-Marktüberblick

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Aldi eröffnet eine Testfiliale in Großbritannien, wo man nur noch mit einer App bezahlen kann und es keine Kassen mehr gibt. Finden Sie diese Idee gut?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen