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Krones AG: Rekordnachfrage aus der Getränkeindustrie

| Quelle: DZBANK | Lesedauer etwa 9 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

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Der führende Anbieter von Getränkeabfüll- und Verpackungsanlagen kann im ersten Quartal beim Auftragseingang um 45 Prozent zulegen. Die Bewertung ist attraktiv.

Krones setzte frühzeitig einen Industriestandard für Nachhaltigkeit

Selten zuvor stand die Welt solch großen Herausforderungen gegenüber. Um eine wachsende Weltbevölkerung ausreichend mit Nahrungsmitteln zu versorgen, bedarf es der Verringerung von Prozessverlusten in der Produktion, einer Reduzierung der Nahrungsmittelverschwendung und alternativen Proteinquellen. Um den Klimawandel zu bekämpfen, wird eine CO2-Reduzierung in der Produktion benötigt. Hinzu kommt die Vermeidung des zunehmenden Plastikmülls. Recycelbare Verpackungen und Lösungen für Kunststoffrecycling dienen als mögliche Alternativen. Krones gilt als führender Anbieter von Getränkeabfüll- und Verpackungsanlagen sowie Intralogistik-Lösungen und hat bereits früh den Industriestandard für Nachhaltigkeit gesetzt. Bereits im Jahr 2008 startete das Unternehmen sein Nachhaltigkeitsprogramm enviro. Mittlerweile sind komplette Systeme zertifiziert. Die PET­-Abfüll-­ und Verpackungslinie für Erfrischungsgetränke verbraucht im Vergleich zu einer Standardlinie 22,5 Prozent weniger Strom und 50 Prozent weniger Wasser. Krones rechnet für die kommenden Jahre auch mit einer deutlich anziehenden Nachfrage der Kunden nach der PET-Recyclinganlage Metapure. Etwa 10 Prozent der Kunststoffflaschen, die in den neuen Anlagen von Krones im vergangenen Jahr abgefüllt worden sind, wurden mit Metapure recycelt. Bis zum Jahr 2023 soll sich diese Quote auf mehr als 18 Prozent nahezu verdoppeln. Zudem bietet Krones beispielsweise über seine Tochter Milkron die gesamte Prozesstechnik zum Herstellen von (alternativen) Milchprodukten.

 

Auf dem Weg zur digitalen Getränkefabrik

Krones befindet sich mit seinen Anlagen, Maschinen und Systemen auf dem Weg zur digitalen Getränkefabrik. Immer mehr Kunden schließen sich dem digitalen Verbund von Krones an. Derzeit sind rund 30 Prozent der neuen Anlagen auf der digitalen Plattform – und die Tendenz ist steigend. Über das Portal Krones.world können Anlagenbetreiber zentral auf alle digitalen Dienste zugreifen. Dies geschieht ganz bequem über einen Browser, unabhängig von Ort und Endgerät. Zentraler Bestandteil von Krones.world ist eine Plattform des „Internet der Dinge im industriellen Umfeld“, aus dem Englischen mit IIoT abgekürzt. Sie sammelt alle relevanten Maschinen-­ und Anlagendaten in der Cloud und ist damit die Basis für viele verschiedene digi­tale Dienste. Mit deren Hilfe erhalten Kunden einen vollständigen Überblick über die Produk­tion in Echtzeit. Mit der ‚Performance‘-Anwendung lassen sich beispielsweise die Ausfallzeiten um bis zu 10 Prozent reduzieren. Die Effizienz wird um 5 Prozent gesteigert. Dies führt wiederum zu Kosteneinsparungen. Über Krones.world haben Krones-Kunden auch Zugang zum Krones.shop. Über 25.000 Nutzer haben sich bereits registriert – auch hier ist die Tendenz steigend. Diese erhalten dort einfach und schnell Ersatzteile oder Komponenten, aber auch Services, wie die Reparatur, Wartung und Kontrolle der Maschinen.

 

Rekordnachfrage und attraktive Bewertung

Krones konnte sich von der Corona-Pandemie mittlerweile gut erholen. Der Auftragseingang im vergangenen Jahr konnte mit einem Anstieg von 31 Prozent das Vorkrisenniveau wieder überschreiten. Bereits 2019 und 2020 beschlossene Maßnahmen, wie die Anpassung der Kapazitäten und die Verbesserung der Kostenstrukturen, greifen. Krones konnte im letzten Jahr Preiserhöhungen um 6 Prozent für alle Maschinen der Abfüll- und Verpackungstechnik sowie der Prozesstechnik durchsetzen, um der Kosteninflation entgegenzuwirken. Die um außerordentliche Effekte bereinigte EBITDA-Marge konnte von 6,2 Prozent im Vorjahr auf 8,1 Prozent gesteigert werden. Auch im Auftaktquartal kann Krones den zahlreichen Herausforderungen trotzen: Viele Unternehmen mussten ihre Produktion wegen des Materialmangels und der angespannten Lage in den Lieferketten unterbrechen. Die Produktionskapazitäten von Krones selbst sind aufgrund des sehr hohen Auftragsbestandes voll ausgelastet. Das Unternehmen versucht alles, um Anlagen und Maschinen fristgerecht zu liefern. Dennoch beträgt die Lieferfrist bis zu 60 Wochen. Im ersten Quartal 2022 zog der Auftragseingang nochmals kräftig an. Er stieg um 45,4 Prozent auf 1,55 Mrd. Euro. Dies ist der höchste Quartalswert in der Unternehmensgeschichte. Der Umsatz verbesserte sich um 12,9 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 13,7 Prozent auf 87,0 Mio. Euro. Die Marge lag damit mit 8,8 Prozent leicht über dem Vorjahr. Die Prognose für das laufende Jahr wurde bestätigt: Krones rechnet mit einem Umsatzwachstum von 5 bis 8 Prozent und einer EBITDA-Marge von 8 bis 9 Prozent. Zum 1. April wurden die Preise für Maschinen und Anlagen in der Abfüll- und Verpackungstechnik sowie der Prozesstechnik um weitere 4 Prozent erhöht. Im November 2021 hatte das Unternehmen neue, ehrgeizige Mittelfristziele veröffentlicht. Bis zum Jahr 2025 soll der Umsatz auf etwa 5 Mrd. Euro ansteigen. Neben dem organischen Wachstum von jährlich 5 Prozent sollen hierzu auch Akquisitionen beitragen. Das Mittelfristziel für die EBITDA-Marge liegt zwischen 10 und 13 Prozent. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Jahr 2023 liegt bei 11,5. Dies ist für einen Zykliker wie Krones sehr attraktiv. Die Aktie steht möglicherweise vor einer ausgeprägten Erholungsbewegung.

 

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf die Krones AG

Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.

Auf den Basiswert Krones AG stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 54,8005 Euro sowie einer Knock-Out-Barriere von 54,8005 Euro. Das Produkt eignet sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen wollen. Der Endlos-Turbo Long auf die Krones AG hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.

 

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 12.05.2022

Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion

Endlos Turbo Long 54,8042 open end: Basiswert Krones

DV97JP
// Quelle: DZ BANK: Geld 13.05. 09:38:41, Brief 13.05. 09:33:17
2,39 EUR 2,42 EUR 5,29% Basiswertkurs: 78,20 EUR
Geld in EUR Brief in EUR Diff. Vortag in % Quelle: Quelle: DZ BANK: Geld 13.05
Basispreis 54,8042 EUR Abstand zum Basispreis in % 29,33%
Knock-Out-Barriere 54,8042 EUR Abstand zum Knock-Out in % 29,33%
Hebel 3,23x Bezugsverhältnis (BV) / Bezugsgröße 0,10

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

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Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

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Herausgeber:
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Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 7447 - 01
Telefax: + 49 69 7447 - 1685
Homepage: www.dzbank.de
E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorstandsvorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorstandsvorsitzender), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
Aufsichtsratsvorsitzender: Henning Deneke-Jöhrens
Sitz der Gesellschaft: Eingetragen als Aktiengesellschaft in Frankfurt am Main,
Amtsgericht Frankfurt am Main, Handelsregister HRB 45651
Aufsicht: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt
am Main wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
und die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt.
Umsatzsteuer Ident. Nr.: DE114103491
Sicherungseinrichtungen: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-
Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main ist der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung
GmbH und der zusätzlich freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverband
der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen:
www.bvr-institutssicherung.de
www.bvr.de/SE
Verantwortlich für den Inhalt: Florian Möller, DZ BANK AG, Frankfurt
© DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, 2022
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