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Luxusparfüms und herzhafte Snacks: Symrise-Konkurrent Givaudan wächst weiter

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
VERNIER (dpa-AFX) - Die Erholung der Luxusparfümerie sowie eine starke Nachfrage nach Erfrischungstränken und herzhaften Snacks haben Givaudan +0,90% im vergangenen Jahr Rückenwind verliehen. Wie auch Konkurrent Symrise +0,54% profitierte der Schweizer Hersteller von Duftstoffen und Lebensmittelzusätzen im vergangenen Jahr von den Lockerungen der Corona-Auflagen in vielen Ländern und dem anziehenden Reiseverkehr.

So werden gerade teure Parfüms viel an Flughäfen verkauft. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage der Menschen nach Produkten für den Außer-Haus-Verzehr hoch, und auch herzhafte Snacks und Erfrischungsgetränke sind gefragt. Allerdings blieb der Konzern im vergangenen Jahr teils hinter den Erwartungen zurück. Die Aktie geriet vorbörslich unter Druck.

Der Umsatz stieg 2021 um 5,7 Prozent auf knapp 6,7 Milliarden Franken, wie der Wettbewerber des niedersächsischen Symrise-Konzerns am Freitag mitteilte. Negative Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen herausgerechnet entspricht dies einem Plus von 7,1 Prozent.

Der operative Gewinn (Ebitda) legte um 6,0 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Franken zu. Die entsprechende Marge verbesserte sich leicht auf 22,2 Prozent. Unter dem Strich blieben mit 821 Millionen Franken gut zehn Prozent mehr hängen als im Vorjahr.

Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz in etwa auf dem erreichten Niveau gerechnet, beim Gewinn hatten sie aber mehr auf dem Zettel. Die Aktien fielen im vorbörslichen Handel um gut zwei Prozent auf 3095 Franken. Im vergangenen Jahr hatten sie mit einem Plus von gut 28 Prozent zu den gefragten Werten im Schweizer Leitindex SMI +1,39% gezählt. Im neuen Jahr ging es bislang allerdings um fast 15 Prozent bergab.

Die Dividende soll nun um rund drei Prozent auf 66 Franken je Aktie angehoben werden. Auf dem aktuellen Kursniveau entspricht das einer Dividendenrendite von etwas mehr als eineinhalb Prozent./mis/eas


Quelle: dpa-AFX
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