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MÄRKTE USA/Freundlicher Start zwischen Hoffen und Bangen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Von Steffen Gosenheimer

NEW YORK (Dow Jones)Freundlich fällt der Start an den US-Börsen am Donnerstag aus. Angesichts des Aufs und Abs an den Vortagen sind die Anleger auf Richtungssuche, wobei Nervosität und Unsicherheit die bestimmenden Faktoren sind, seitdem die Virusvariante Omikron entdeckt wurde. Zu spüren war dies im späten Mittwochhandel, als der Markt äußerst empfindlich auf die eigentlich wenig überraschende Nachricht des ersten Omikron-Falls in den USA reagiert hatte.

Etwas auf die Stimmung drückt, dass Apple seine Kunden gewarnt haben soll, dass die Nachfrage nach dem iPhone 13 unter Erwarten liegt. Die Apple-Aktie verliert knapp 3 Prozent.

Dazu passend liegen die beiden techniklastigen Nasdaq-Indizes kurz nach dem Start etwas zurück, sie gewinnen 0,4 Prozent, während sich der Dow-Jones-Index (+0,9% auf 34.347 Punkte) und der S&P-500 etwas besser halten.

Zwar gibt es einigermaßen beruhigende Aussagen von Gesundheitsexperten und auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wonach die vorhandenen Impfstoffe auch gegen Omikron einen gewissen Schutz bieten dürften, allerdings weiß man bislang immer noch nicht viel über die neue Variante. Deshalb schwelen die Sorgen vor neuen Lockdown-Maßnahmen mit negativen Folgen für die Wirtschaft weiter.

Das zweite marktbestimmende Thema bleibt die Zinsentwicklung bzw. die US-Geldpolitik, nachdem Notenbankchef Powell am Vortag nochmals betonte, dass die Konjunktur so robust und die Inflation so beharrlich hoch sei, dass eine Beschleunigung des sogenannten Taperings angezeigt sei. Damit drohen früher kommende Zinserhöhungen in den USA, was negativ für den Aktienmarkt wäre.

Untermauert wurde Powells Konjunktureinschätzung von robust ausgefallenen Arbeitsmarktdaten aus der US-Privatwirtschaft. Und auch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lesen sich positiv, sie sind nicht so stark gestiegen wie erwartet. Am Freitag steht der große offizielle Arbeitsmarktbericht für November an.

Weitere Aufschlüsse über den geldpolitischen Kurs der Notenbank könnten später am Tag auf dem Terminkalender stehende Reden von vier Mitgliedern der Notenbank liefern.

Aktuell tut sich am Anleihemarkt bei den Renditen wenig, die Zehnjahresrendite liegt wenig bewegt bei 1,42 Prozent, nachdem sie Ende November noch knapp unter 1,70 gelegen hatte. Das liegt auch an Spekulationen, dass potenzielle Bedrohungen der Konjunktur durch Omikron die US-Notenbank auf dem eingeschlagenen Straffungskurs noch bremsen könnten.


Kroger mit starken Zahlen

Unternehmensseitig kommen positive Nachrichten von General Motors (+3,0%). Der Autobauer hat angesichts guter Nachfrage und der sich entschärfenden Chip-Krise seinen Gewinnausblick für das Gesamtjahr angehoben.

Geschäftszahlen haben die Nahrungsmitteleinzelhändler Kroger (+7,7%) und Dollar General (-1,3%) vorgelegt. Kroger schlug die Analystenerwartungen bei Gewinn und Umsatz, weil mehr Menschen in der Pandemie öfter zuhause essen.

Beim Discounter Dollar General übertraf der Quartalsgewinn trotz eines Rückgangs die Erwartungen und auch der Umsatz fiel besser als von Experten gedacht aus, dafür verfehlte aber das flächenbereinigte Umsatzplus knapp die Schätzungen. Zudem fiel der Ausblick wenig inspirierend aus.


Ölpreise sehr volatil

Am Ölmarkt haben die Akteure das Opec-Treffen im Blick und von dort kommt die Nachricht, dass sich die Opec und Russland einig sind über Fördererhöhungen. Nach einem Plus von 2 Prozent zuvor, liegen die Ölpreise inzwischen knapp 2 Prozent im Minus. Im Vorfeld hatte es auch Spekulationen gegeben, dass die Ölförderer die schon beschlossene Ausweitung der Produktion aussetzen können angesichts des gesehenen starken Rückgangs der Ölpreise.



INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 34.293,34 +0,8% 271,30 +12,1%
S&P-500 4.539,69 +0,6% 26,65 +20,9%
Nasdaq-Comp. 15.317,57 +0,4% 63,52 +18,9%
Nasdaq-100 15.943,97 +0,4% 66,25 +23,7%

US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 0,59 4,4 0,55 47,8
5 Jahre 1,18 4,5 1,14 82,0
7 Jahre 1,36 2,8 1,33 71,4
10 Jahre 1,42 1,7 1,41 50,6
30 Jahre 1,75 0,5 1,74 10,1

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 9:19 Uhr Mi, 17:38 % YTD
EUR/USD 1,1345 +0,2% 1,1329 1,1326 -7,1%
EUR/JPY 128,08 +0,3% 128,56 127,89 +1,6%
EUR/CHF 1,0421 +0,1% 1,0423 1,0417 -3,6%
EUR/GBP 0,8522 -0,0% 0,8505 0,8507 -4,6%
USD/JPY 112,90 +0,1% 113,48 112,90 +9,3%
GBP/USD 1,3312 +0,3% 1,3321 1,3313 -2,6%
USD/CNH (Offshore) 6,3738 +0,0% 6,3677 6,3686 -2,0%
Bitcoin
BTC/USD 56.888,65 -0,9% 57.380,01 57.380,01 +95,8%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 64,82 65,57 -1,1% -0,75 +36,5%
Brent/ICE 67,68 68,87 -1,7% -1,19 +36,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.772,26 1.780,92 -0,5% -8,67 -6,6%
Silber (Spot) 22,39 22,38 +0,1% +0,02 -15,2%
Platin (Spot) 939,90 936,00 +0,4% +3,90 -12,2%
Kupfer-Future 4,26 4,25 +0,4% +0,02 +21,0%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/ros

END) Dow Jones Newswires

December 02, 2021 09:50 ET ( 14:50 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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