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MÄRKTE USA/Gewinnmitnahmen - Berichtssaison im Fokus

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (Dow Jones)Die Wall Street hat am Dienstag Verluste hinnehmen müssen. Nach den jüngsten Rekordständen nahmen die Anleger nun Gewinne mit. Vor allem Technologiewerte standen unter Abgabedruck. Zudem rückte die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank am Mittwoch zunehmend in den Blick, was bei den Anlegern zu einer gewissen Risikoscheu führte.

Der Dow-Jones-Index schloss 0,2 Prozent tiefer bei 35.059 Punkte, der S&P-500 gab um 0,5 Prozent nach. Der technologielastige Nasdaq-Composite verlor 1,2 Prozent. Dabei gab es insgesamt 1.071 (Montag: 1.867) Kursgewinner und 2.246 (1.450) -verlierer. Unverändert schlossen 117 (139) Titel.

Zentrales Thema war aber die Bilanzsaison. Die bisher vorgelegten Zahlen haben überwiegend positiv überrascht. Dem steht aber die Sorge gegenüber, dass die wieder steigenden Corona-Fallzahlen die Erholung der Wirtschaft abwürgen könnten. Überdies haben viele Unternehmen mit Lieferkettenproblemen zu kämpfen. Und nicht zuletzt belastet die stark gestiegene Inflation.

Schon am Montag nach Börsenschluss hatte Tesla (-2,0%) über den Verlauf des zweiten Quartals berichtet. Der Hersteller von Elektroautos erzielte ein Rekordergebnis, das die Erwartungen der Analysten übertraf. Allerdings muss Tesla die Einführung seines Semi-Trucks aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Batteriezellen und Problemen in der Lieferkette verschieben.

Intel legte zwar keine Zahlen vor, präsentierte aber seinen Fahrplan für die Chipentwicklung bis 2025, mit dem das Unternehmen wieder die weltweite Nummer 1 werden will. Die Anleger zeigten sich nicht überzeugt, die Aktie verlor 2,1 Prozent.


Quartalsausweise im Fokus

UPS (-7,0%) meldete einen höheren Gewinn als erwartet. Allerdings ging das Paketaufkommen im zweiten Quartal dieses Jahres verglichen mit dem des Vorjahrs, das den Höhepunkt der Pandemie markierte, zurück.

GE (+1,2%) hat auf bereinigter Basis besser als erwartet abgeschnitten und überraschte zudem mit einem positiven Cashflow. Für das laufende Geschäftsjahr ist der Konzern nun optimistischer. Auch 3M (-0,6%) traut sich mehr zu, nachdem das zweite Quartal die Erwartungen übertroffen hat. Allerdings verkauft das Unternehmen weniger Schutzmasken, weil der Markt gesättigt ist, und fährt deshalb die Produktion dieser Artikel herunter. Zahlen und Ausblick von Raytheon (+2,6%) überzeugten ebenfalls.

Erst nach Handelsende werden die Technologieriesen Alphabet, AMD, Apple und Microsoft ihre Zahlenausweise vorlegen, dazu einige Hochkaräter aus anderen Branchen.

An Konjunkturdaten wurden die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter veröffentlicht. Diese stiegen im Juni weniger stark als von Volkswirten prognostiziert. Die Stimmung unter den US-Verbrauchern hat sich im Juli indessen entgegen den Erwartungen verbessert.


Dollar etwas leichter - Anleihen gesucht

Der Dollar gab in Reaktion auf die schwächeren Auftragseingänge etwas nach. Die besseren Verbraucherdaten stützten nicht. Der Dollarindex verlor 0,2 Prozent. Anleihen waren als vermeintlich sicherer Hafen gesucht. Die Rendite 10-jähriger Papiere sank um 6,1 Basispunkte auf 1,23 Prozent.

Die Ölpreise notierten schließlich wenig verändert, zeitweise hatten Sorgen über eine langsamere Erholung der Weltwirtschaft belastet. Nach Handelsschluss werden noch Daten zu den Rohöllagerbeständen in den USA vom privaten American Petroleum Institute (API) erwartet.



INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 35.058,92 -0,2% -85,39 +14,6%
S&P-500 4.401,52 -0,5% -20,78 +17,2%
Nasdaq-Comp. 14.660,58 -1,2% -180,14 +13,8%
Nasdaq-100 14.956,97 -1,1% -168,98 +16,1%

US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 0,20 0,1 0,20 8,6
5 Jahre 0,70 -2,8 0,72 33,5
7 Jahre 1,00 -3,8 1,04 35,2
10 Jahre 1,23 -6,1 1,30 31,7
30 Jahre 1,89 -5,7 1,94 24,0

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:18 Uhr Mo, 17:25 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1822 +0,2% 1,1795 1,1810 -3,2%
EUR/JPY 129,72 -0,4% 129,98 130,27 +2,9%
EUR/CHF 1,0809 +0,0% 1,0808 1,0818 -0,0%
EUR/GBP 0,8517 -0,3% 0,8539 0,8544 -4,6%
USD/JPY 109,73 -0,6% 110,21 110,30 +6,2%
GBP/USD 1,3881 +0,4% 1,3812 1,3823 +1,6%
USD/CNH (Offshore) 6,5266 +0,7% 6,4843 6,4847 +0,4%
Bitcoin
BTC/USD 38.064,51 +2,6% 37.213,26 38.369,47 +31,0%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 71,81 71,91 -0,1% -0,10 +49,0%
Brent/ICE 74,51 74,50 +0,0% 0,01 +45,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.800,41 1.797,53 +0,2% +2,89 -5,1%
Silber (Spot) 24,75 25,18 -1,7% -0,43 -6,2%
Platin (Spot) 1.058,35 1.068,50 -0,9% -10,15 -1,1%
Kupfer-Future 4,56 4,59 -0,6% -0,03 +29,2%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err

END) Dow Jones Newswires

July 27, 2021 16:11 ET ( 20:11 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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AMD - Advanced Micro Devices 106,16 +0,72%
EUR +0,76
Societe Generale Faktor 10x Short Genera -- --
USD --
Intel Corporation 41,71 -2,17%
EUR -0,92
3M Company 156,75 -0,35%
EUR -0,55
Microsoft Corporation 267,80 +0,45%
EUR +1,20
UPS - United Parcel Service Inc. 189,80 +10,41%
EUR +17,90
Dow Jones Industrial Average ( 35.756,88 +0,04%
PKT +15,73
NASDAQ 100 15.565,74 +0,33%
PKT +51,54
S&P 500 I 4.574,80 +0,03%
PKT +1,30
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