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MÄRKTE USA/Inflationsdaten stützen Wall Street leicht

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (Dow Jones)Die Wall Street eröffnet am Dienstag mit beruhigenden Inflationsdaten gut behauptet. Die Kerninflation im August ist schwächer als befürchtet ausgefallen. Damit steigt an den Finanzmärkten die Spekulation, dass geldpolitische Straffungen in den USA nicht unmittelbar bevorstehen.

Das Thema Inflation und in der Folge mögliche geldpolitische Straffungen beherrschen seit Wochen das Börsengeschehen. "Die neuen Inflationsdaten nehmen den Druck von der Fed", so ein Händler. Eine weitreichende schnelle geldpolitische Wende sei nun nicht zu erwarten. "Die Daten stützen die Sichtweise der Fed, dass die Inflation ein vorübergehendes Phänomen ist", so ein Teilnehmer. "Die neuen Daten sind zwar bullish, für einen dynamischen Ausbruch der Aktienmärkte nach oben reichen sie aber wohl nicht", ergänzt der Marktteilnehmer. Euphorie lösten die Daten nicht aus, heißt es.

Kurz nach dem Start steigt der Dow-Jones-Index um 0,2 Prozent auf 34.946 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite legen je um ebenfalls 0,2 Prozent zu. "Wir haben einen interessanten Moment an den Märkten, in dem Delta immer noch ein Thema ist, aber gleichzeitig haben wir Zentralbanken, die die Geldmenge reduzieren oder dies in Kürze tun werden", erläutert Chefmarktstratege Edward Park von Brooks Macdonald die übergeordnete Lage. Denn dass die Fed noch im Laufe des Jahres die Wertpapierkäufe zurückfahren wird, gilt als sicher.


Dollar gibt mit Daten nach

Der Dollar-Index fällt mit der Aussicht auf eine nicht unmittelbar bevorstehende Wende der Geldpolitik, er verliert 0,3 Prozent - der Euro steigt leicht.

Auch am Rentenmarkt werden geldpolitische Straffungen etwas ausgepreist. Zunächst am kurzen Ende des Marktes, dann aber auch mit Verzögerung am langen Ende drehen die Renditen ins Minus.

Die Aussicht auf weiterhin billiges Geld stützt den Goldpreis, der seine Abschläge komplett wettmacht. Auch der sinkende Dollar und die nachgebenden Marktzinsen helfen dem Goldpreis.

Die Erdölpreise steigen dagegen auf ein Sechswochenhoch. Die Internationale Energie-Agentur sieht wegen Wirbelsturm Ida und anderen lokalen Schwierigkeiten in Mexiko, Russland, Nigeria und Libyen ein deutlich vermindertes Angebot im laufenden Jahr. Zudem marschiert mit Nicholas schon der nächste Wirbelsturm Richtung Ölfelder in Texas.


Apple im Fokus

Unter den Einzelwerten stehen die Titel des Technologiegiganten Apple im Fokus. Das Unternehmen wird während des späten Handels neue Produkte vorstellen. Der Kurs steigt im Vorfeld um 0,7 Prozent. Gegen Amazon werden indes neue Vorwürfe wegen des Verhinderns von Wettbewerb laut. Dem Online-Einzelhändler drohen weitere juristische Schritte in den USA. Die Titel steigen dennoch um 0,4 Prozent. Allerdings dürften dafür die fallenden Marktzinsen verantwortlich sein, denn auch andere Technologiewerte ziehen an. Wegen seines hohen Fremdfinanzierungsanteils reagieren Technologietitel besonders sensibel auf die Entwicklung von Zinsen und Rentenrenditen.

Die Aktien von Oracle geben 4,2 Prozent ab, nachdem die Zahlen zum ersten Geschäftsquartal nicht in allen Punkten überzeugt haben. Mit Enttäuschung werden die Zahlen zum vierten Geschäftsquartal von Matrix Service aufgenommen. Die Aktie des Anbieters von Infrastrukturlösungen bricht um 11,1 Prozent ein.

Papiere der Supermarktkette Kroger verlieren 0,5 Prozent. Das Unternehmen tut sich mit Instacart zusammen, um eine Lebensmittelieferung innerhalb von 30 Minuten zu ermöglichen. Im Handel werden hohe Investitionen befürchtet. Intuit, der US-Hersteller der Steuersoftware Turbotax, will den US-Email-Marketing-Pionier Mailchimp für rund 12 Milliarden US-Dollar übernehmen. Intuit zeigen sich mit einem Aufschlag von 2,1 Prozent.



INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 34.945,64 +0,2% 76,01 +14,2%
S&P-500 4.477,16 +0,2% 8,43 +19,2%
Nasdaq-Comp. 15.143,33 +0,2% 37,75 +17,5%
Nasdaq-100 15.465,80 +0,2% 31,30 +20,0%

US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 0,21 -0,4 0,21 9,2
5 Jahre 0,80 -1,4 0,81 43,4
7 Jahre 1,09 -1,3 1,10 44,2
10 Jahre 1,32 -0,5 1,32 40,2
30 Jahre 1,89 -1,7 1,91 24,3

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:10 Mo, 17.32 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1826 +0,1% 1,1808 1,1816 -3,2%
EUR/JPY 129,95 +0,0% 129,98 129,92 +3,1%
EUR/CHF 1,0886 -0,0% 1,0888 1,0882 +0,7%
EUR/GBP 0,8513 -0,3% 0,8537 0,8533 -4,7%
USD/JPY 109,88 -0,1% 110,08 109,96 +6,4%
GBP/USD 1,3891 +0,4% 1,3831 1,3846 +1,7%
USD/CNH (Offshore) 6,4348 -0,1% 6,4453 6,4425 -1,0%
Bitcoin
BTC/USD 46.582,76 +3,1% 45.254,51 44.456,76 +60,4%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 70,92 70,45 +0,7% 0,47 +47,7%
Brent/ICE 74,03 73,51 +0,7% 0,52 +45,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.792,45 1.793,78 -0,1% -1,32 -5,6%
Silber (Spot) 23,68 23,73 -0,2% -0,04 -10,3%
Platin (Spot) 947,05 965,30 -1,9% -18,25 -11,5%
Kupfer-Future 4,35 4,36 -0,2% -0,01 +23,5%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

END) Dow Jones Newswires

September 14, 2021 09:52 ET ( 13:52 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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Intuit 483,00 -0,97%
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KROGER CO. DL 1 34,72 +0,52%
EUR +0,18
Matrix Service Company 9,00 -2,70%
EUR -0,25
Oracle 77,07 +0,67%
EUR +0,51
Dow Jones Industrial Average ( 34.869,37 +0,21%
PKT +71,37
NASDAQ 100 15.204,82 -0,81%
PKT -124,85
S&P 500 I 4.429,25 -0,24%
PKT -10,70
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