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MÄRKTE USA/Wall Street dürfte nach Rekordhochs Pause einlegen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (Dow Jones)Nach den jüngsten Rekordständen ist an der Wall Street erst einmal Durchatmen angesagt. Die Futures auf die großen US-Aktienindizes tendieren am Dienstag knapp behauptet.

Zentrales Thema bleibt die Bilanzsaison. Die bisher vorgelegten Zahlen haben überwiegend positiv überrascht. Dem steht aber die Sorge gegenüber, dass die wieder steigenden Corona-Fallzahlen die Erholung der Wirtschaft abwürgen könnten. Überdies haben viele Unternehmen mit Lieferkettenproblemen zu kämpfen. Und nicht zuletzt belastet die stark gestiegene Inflation.

Schon am Montag nach Börsenschluss hat Tesla (vorbörslich +1,3%) über den Verlauf des zweiten Quartals berichtet. Der Hersteller von Elektroautos erzielte ein Rekordergebnis, das die Erwartungen der Analysten übertraf.

Intel legte zwar keine Zahlen vor, präsentierte aber seinen Fahrplan für die Chipentwicklung bis 2025, mit dem das Unternehmen wieder die weltweite Nummer 1 werden will. Die Anleger scheinen nicht überzeugt, die Aktie verliert 2,2 Prozent.


Quartalsausweise überraschen mehrheitlich positiv

UPS (-2,4%) meldete am Dienstag noch vor der Startglocke einen höheren Gewinn als erwartet. Allerdings ging das Paketaufkommen im zweiten Quartal dieses Jahres verglichen mit dem des Vorjahrs, das den Höhepunkt der Pandemie markierte, zurück.

GE (+3,0%) hat auf bereinigter Basis besser als erwartet abgeschnitten und überraschte zudem mit einem positiven Cashflow. Für das laufende Geschäftsjahr ist der Konzern nun optimistischer. Auch 3M (+0,8%) traut sich mehr zu, nachdem das zweite Quartal die Erwartungen übertroffen hat. Zahlen und Ausblick von Raytheon (+1,7%) überzeugten ebenfalls.

Nach Handelsende werden die Technologieriesen Alphabet, AMD, Apple und Microsoft ihre Zahlenausweise vorlegen, dazu einige Hochkaräter aus anderen Branchen.

An Konjunkturdaten wurden vorbörslich die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter veröffentlicht. Diese stiegen im Juni weniger stark als von Volkswirten prognostiziert. Eine halbe Stunde nach Handelsbeginn folgt der Index des Verbrauchervertrauens für Juli.


Dollar etwas leichter - "Sichere Häfen" gesucht

Der Dollar gibt in Reaktion auf die schwächeren Auftragseingänge leicht nach. Der Euro steigt auf etwa 1,1815 Dollar. Der Dollarindex sinkt um 0,1 Prozent. Überraschend schwache Konjunkturdaten müssen aber nicht unbedingt negativ für den Dollar sein, wie Devisenanalystin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank schon vor der Veröffentlichung der Auftragseingänge anmerkte. Sie könnten auch als Zeichen dafür gewertet werden, dass die Pandemieeffekte allmählich ausliefen.

Nutznießer der enttäuschenden Konjunkturdaten sind vermeintlich sichere Häfen wie Staatsanleihen und Gold. Am Anleihemarkt lassen steigende Notierungen die Renditen deutlicher zurückkommen. Der Preis für die Feinunze Gold zeigt sich etwas fester.

Wenig Bewegung gibt es bei den Ölpreisen. Die Akteure blickten über die Corona-Pandemie hinaus, heißt es am Markt. Und Carsten Fritsch von der Commerzbank ergänzt, die Delta-Variante des Virus habe wohl viel von ihrem Schrecken verloren. Eine zentrale Rolle spielten die Impfquoten. In Großbritannien, wo ein großer Teil der Bevölkerung schon geimpft sei, gingen die Infektionszahlen mit Delta zurück.



US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 0,20 -0,7 0,20 7,8
5 Jahre 0,69 -3,2 0,72 33,0
7 Jahre 1,00 -3,9 1,04 35,1
10 Jahre 1,25 -4,9 1,30 32,9
30 Jahre 1,90 -4,6 1,94 25,1

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:18 Uhr Mo, 17:25 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1815 +0,1% 1,1795 1,1810 -3,3%
EUR/JPY 129,98 -0,2% 129,98 130,27 +3,1%
EUR/CHF 1,0807 -0,0% 1,0808 1,0818 -0,0%
EUR/GBP 0,8550 +0,1% 0,8539 0,8544 -4,3%
USD/JPY 110,01 -0,3% 110,21 110,30 +6,5%
GBP/USD 1,3822 +0,0% 1,3812 1,3823 +1,1%
USD/CNH (Offshore) 6,5100 +0,4% 6,4843 6,4847 +0,1%
Bitcoin
BTC/USD 38.354,26 +3,4% 37.213,26 38.369,47 +32,0%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 71,82 71,91 -0,1% -0,09 +49,0%
Brent/ICE 74,63 74,50 +0,2% 0,13 +46,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.804,24 1.797,53 +0,4% +6,72 -4,9%
Silber (Spot) 25,14 25,18 -0,1% -0,04 -4,8%
Platin (Spot) 1.069,65 1.068,50 +0,1% +1,15 -0,1%
Kupfer-Future 4,56 4,59 -0,5% -0,02 +29,3%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/smh

END) Dow Jones Newswires

July 27, 2021 08:48 ET ( 12:48 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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EUR +0,14
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PKT +18,90
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PKT +32,49
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