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MÄRKTE USA/Wall Street mit kräftigen Gewinnen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (Dow Jones)Die US-Börsen haben den Handel am Donnerstag mit einem kräftigen Plus beendet. Im Fokus stand die an Fahrt gewinnende Berichtssaison. Die weiter anhaltenden Inflationssorgen der Anleger traten dabei etwas in den Hintergrund, bestehen gleichwohl weiter. Besser als erwartet ausgefallene Jobdaten stützten zudem das Sentiment.

Der Dow-Jones-Index schloss 1,6 Prozent höher bei 34.912 Punkte, der S&P-500 legte 1,7 Prozent zu. Der technologielastige Nasdaq-Composite notierte ebenfalls 1,7 Prozent fester. Dabei gab es insgesamt 2.547 (Mittwoch: 2.023) Kursgewinner und 782 (1.239) -verlierer. Unverändert schlossen 129 (164) Titel.

Unitedhealth (+4,2%) hat Umsatz- und Ergebnisschätzungen der Experten übertroffen und die Jahresprognose erhöht. Die Aktien der Drogerie- und Apothekenkette Walgreens Boots Alliance sprang um 7,4 Prozent nach oben, nachdem die Prognosen geschlagen wurden.

Vor allem die besser als erwartet ausgefallenen Geschäftszahlen aus dem Bankensektor zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Vorgelegt haben von den großen Banken Citigroup (+0,8%), Bank of America (+4,5%), Morgan Stanley (+2,5%) und Wells Fargo (-1,6%). Die Gewinnprognosen der Analysten wurden regelmäßig übertroffen, auch die Einnahmen überraschten überwiegend positiv. Den Anlegern stieß jedoch etwas auf, dass die guten Ergebnisse teilweise durch Auflösung von Risikovorsorgen aufgepeppt wurden.

Boeing (-2,0%) hat Informanten zufolge mit einem neuen Defekt am 787 Dreamliner zu tun - dem jüngsten in einer Reihe von Produktionspannen, die zu Verzögerungen bei der Auslieferung von Flugzeugen geführt und die Aufmerksamkeit der US-Regierung auf sich gezogen haben. United Airlines (+0,1%) will 2022 im transatlantischen Verkehr umfangreich expandieren und von der erwarteten schnellen Erholung des internationalen Reiseverkehrs profitieren.

United Parcel Service gewannen 4,0 Prozent. Die Analysten von Stifel haben ihre Einstufung für die Aktie nach oben genommen.

Die Anleger achten in der Berichtssaison vor allem darauf, ob sich die unerwartet hohe Inflation auf die Erträge ausgewirkt hat und ob die Aussichten der Unternehmen durch steigende Energiepreise, Unterbrechungen der Lieferkette und erwartete Zinserhöhungen in den nächsten zwei Jahren getrübt sind. "Können die Unternehmen diesen Risiken trotzen, oder wurde die gesamte Rally nur durch die ultralockere Geldpolitik angeheizt", fragt Carsten Brzeski, Global Head of Macro Research der ING Groep. Die Anleger wollten "einen Einblick erhalten, wie solide die Erträge und Unternehmen in die Tapering-Phase und die Ära etwas höherer Zinssätze gehen."

Unter den Konjunkturdaten stiegen die US-Erzeugerpreise im September zwar deutlich um 0,5 Prozent zum Vormonat, jedoch hatte sich der Markt auf 0,6 Prozent eingestellt. Dies schürt etwas die Hoffnung, dass die Inflationsentwicklung ihr Hoch erreicht haben könnte. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen deutlich besser als prognostiziert aus.


Dollar etwas leichter - Ölpreise steigen

Am Devisenmarkt zeigte sich der Dollar nach den Gewinnmitnahmen vom Vortag etwas leichter. Eingesetzt hatten diese nach Bekanntgabe der Verbraucherpreise aus den USA am Mittwoch. Demnach hat sich die Inflation im September zwar beschleunigt, aber nicht sehr stark, so die Unicredit. Für den DXY-Dollar-Index ging es um 0,1 Prozent nach unten.

Die Ölpreise legten auf dem ohnehin hohen Niveau weiter zu. Höhere Energiekosten sind einer der Haupttreiber der aktuellen Inflation. Die Internationale Energieagentur hat die Prognose für die Nachfrage nach oben genommen. Die US-Rohöllagerbestände sind indessen stärker als erwartet gestiegen, wie die staatliche Energy Information Administration mitgeteilt hat.

Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen notierte erneut etwas leichter bei 1,51 Prozent, bereits an den beiden vorangegangenen Tagen hatten diese etwas nachgegeben. Der Goldpreis legte mit den anhaltenden Inflationserwartungen moderat zu. Auch die leicht fallenden Renditen stützten das unverzinsliche Edelmetall. Allerdings bremste die psychologische Marke bei 1.800 Dollar.



INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 34.911,90 +1,6% 534,09 +14,1%
S&P-500 4.438,23 +1,7% 74,43 +18,2%
Nasdaq-Comp. 14.823,43 +1,7% 251,79 +15,0%
Nasdaq-100 15.052,42 +1,9% 277,82 +16,8%

US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 0,36 0,0 0,36 24,5
5 Jahre 1,05 -1,9 1,07 69,1
7 Jahre 1,34 -2,4 1,36 68,9
10 Jahre 1,51 -2,3 1,54 59,6
30 Jahre 2,02 -1,3 2,03 36,9

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:15 Uhr Mi, 17:16 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1597 -0,0% 1,1597 1,1573 -5,1%
EUR/JPY 131,82 +0,3% 131,57 131,22 +4,5%
EUR/CHF 1,0712 -0,0% 1,0700 1,0717 -0,9%
EUR/GBP 0,8482 -0,1% 0,8480 0,8481 -5,0%
USD/JPY 113,67 +0,4% 113,45 113,39 +10,1%
GBP/USD 1,3671 +0,1% 1,3676 1,3645 +0,0%
USD/CNH (Offshore) 6,4353 +0,1% 6,4353 6,4285 -1,0%
Bitcoin
BTC/USD 57.783,26 +0,4% 58.006,51 56.197,01 +98,9%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 81,41 80,44 +1,2% 0,97 +70,1%
Brent/ICE 84,22 83,18 +1,3% 1,04 +66,1%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.796,80 1.792,90 +0,2% +3,90 -5,3%
Silber (Spot) 23,54 23,08 +2,0% +0,47 -10,8%
Platin (Spot) 1.062,30 1.023,80 +3,8% +38,50 -0,8%
Kupfer-Future 4,61 4,52 +2,2% +0,10 +30,9%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/err/

END) Dow Jones Newswires

October 14, 2021 16:12 ET ( 20:12 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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PKT -239,82
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PKT -218,47
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