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MARKT USA/Wall Street gut behauptet erwartet

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
An der Wall Street zeichnen sich zum Ende der Woche leichte Aufschläge zu Handelsbeginn ab, nachdem die US-Börsen am Vortag deutliche Verluste hinnehmen mussten. Vor allem Technologiewerte, die durch eine hohe Fremdkapitalquote gekennzeichnet sind, standen mit Zinsängsten unter deutlichem Abgabedruck. Gekennzeichnet war der Handel in der zurückliegenden Woche durch eine hohe Volatiliät.

Das beherrschende Thema ist weiterhin die extrem hohe Inflation und die sich daraus ergebenden Folgen für die Geldpolitik der US-Notenbank. Immer mehr Notenbanker sprechen sich für aggressivere Maßnahmen der Fed zur Bekämpfung des Preisauftriebs aus. So sagte Fed-Mitglied Charles Evans, dass die aufgeblähte Bilanz der Notenbank schneller als erwartet zurückgefahren werden könnte und Christopher Waller brachte eventuell sogar bis zu fünf Zinserhöhungen statt der bisher vom Markt erwarteten drei bis vier ins Spiel. Erwartet wird am Markt eine erste Leitzinserhöhung im März. Auch heute äußern sich im Tagesverlauf mehrere Mitglieder der US-Notenbank über ihre geldpolitischen Ansichten zur Inflationsbekämpfung.

Zudem richten sich die Blicke auf die in den USA an Fahrt aufnehmende Berichtssaison und damit vor allem den Auswirkungen der Pandemie auf die Bilanzen. Im Fokus steht am Berichtstag vor allem der Finanzsektor. Mit JP Morgan Chase, Citigroup, Wells Fargo und Blackrock legen gleich mehrere Schwergewichte aus dem Sektor ihre Geschäftszahlen für das abgelaufende Quartal und 2021 vor.

Konjunkturseitig steht eine ganze Reihe von Veröffentlichungen an, die weitere Aufschlüsse über die Inflations- und Wirtschaftsentwicklung in den USA geben dürften. Noch vor der Startglocke werden Daten zu den Import- und Exportpreisen für Dezember vorgelegt. Zudem stehen Daten zum Einzelhandelsumsatz und zur Industrieproduktion ebenfalls für Dezember an. Eine halbe Stunde nach Handelsbeginn kommen dann noch Daten zu den Lagerbeständen für November sowie der Index der Verbraucherstimmung der Uni Michigan für Januar.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/raz

END) Dow Jones Newswires

January 14, 2022 06:23 ET ( 11:23 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.
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