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MARKT USA/Weiter aufwärts mit schwindenden Evergrande-Sorgen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Steigende Aktienfutures deuten am Donnerstag auf einen festen Start an der Wall Street hin. Anleger zeigen sich weiter zuversichtlich, dass die Probleme mit dem chinesischen Immobilienriesen Evergrande eingedämmt werden können. Am Vortag war an der Wall Street im Gefolge von Fed-Aussagen der größte Tagesgewinn seit Juli verzeichnet worden. Die US-Notenbank signalisierte im Anschluss an ihre Zinssitzung, dass sie ihre Anleihekäufe ab November allmählich zurückfahren werde ("Tapering") und im kommenden Jahr die Zinsen anheben könnte. Dies sei aber weithin erwartet worden, sagten Marktteilnehmer. Zudem sorgte es für Beruhigung, da die Bank offenbar keinen Anlass sieht, wegen der Verwerfungen um China Evergrande ihre Geldpolitik anzupassen.

Die Märkte standen in dieser Woche im Zeichen von Chinas größtem Immobilienentwickler. Viele befürchten, dass der Zusammenbruch des Unternehmens die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wirtschaftlich in Mitleidenschaft ziehen und sich auf die globalen Finanzmärkte auswirken könnte. Das hoch verschuldete Unternehmen hat Anleihen in Milliardenhöhe an internationale Investoren ausgegeben, von denen viele zu einem Bruchteil ihres Nennwerts gehandelt werden.

Die Ängste scheinen sich jedoch gelegt zu haben - zumindest vorübergehend. "Die einhellige Meinung ist, dass die Chinesen dies letztendlich kontrollieren werden", sagt Marktstratege John Roe von Legal and General Investment Management. In den USA stehen eine Reihe von Konjunkturdaten an, darunter die wöchentlichen Daten zum Arbeitsmarkt, der Markit-Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe und der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe.

Die Akte des Klebstoffexperten H.B. Fuller hat am Mittwoch nachbörslich mit einem Plus von 5,6 Prozent auf die Vorlage des Drittquartalsberichts und einen erhöhten Umsatzausblick reagiert. KB Home erfüllte gewinnseitig mit einer annähernden Verdopplung auf 150 Millionen Dollar die Erwartungen in ihrem dritten Quartal, beim Umsatz schaffte der Eigenheimbauer dies trotz einer Steigerung nicht ganz. Der Kurs legte um 0,8 Prozent zu. Blackberry steigen vorbörslich um 8,8 Prozent. Der Hersteller von Kommunikationssystemen berichtete zwar über einen Umsatzrückgang und weitete auch den Verlust deutlich aus auf 144 (23) Millionen Dollar, Analysten hatten aber noch schlechtere Zahlen befürchtet.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/flf

END) Dow Jones Newswires

September 23, 2021 06:04 ET ( 10:04 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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