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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ AKTIENMÄRKTE (13.15 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future n.def. n.def. n.def.
S&P-500-Indikation 4.178,50 +0,64% n.def.
Euro-Stoxx-50 4.096,27 +0,32% +15,30%
Stoxx-50 3.532,79 +0,22% +13,66%
DAX 15.522,80 +0,48% +13,15%
FTSE 7.018,19 +0,01% +8,62%
CAC 6.577,63 +0,13% +18,49%
Nikkei-225 28.010,93 -3,29% n.def.
EUREX Stand +/- Punkte
Bund-Future 172,49 -0,11


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 71,83 71,64 +0,27% 0,19 +48,0%
Brent/ICE 73,63 73,51 +0,16% 0,12 +43,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.783,75 1.764,30 +1,10% +19,45 -6,0%
Silber (Spot) 26,01 25,79 +0,86% +0,22 -1,4%
Platin (Spot) 1.039,10 1.047,65 -0,82% -8,55 -2,9%
Kupfer-Future 4,13 4,16 -0,60% -0,03 +17,2%


+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Nach einer tumultuösen Woche zeichnet sich an der Wall Street am Montag eine Erholung ab. In der Vorwoche hatte der Dow-Jones-Index den höchsten Verlust seit über sieben Monaten verzeichnet, nachdem Vertreter der US-Notenbank signalisiert hatten, möglicherweise früher als bislang erwartet die Zinsen anzuheben. Dies brachte Aktien und Gold massiv unter Druck. "Der Markt ist konzentriert auf die Entwicklung der Zinsen und der Aussagen der Federal Reserve", sagt Nadege Dufosse vom Vermögensverwalter Candriam. Die Aktienkurse dürften trotz verstärkter Volatilität in etwa auf dem aktuellen Niveau verharren, sofern die Marktstimmung sich nicht in eine Richtung verlagere, vermutet sie.

Fahad Kamal von Kleinwort Hambro meint dagegen, das höhere Wirtschaftswachstum und die steigende Inflation dürften in den kommenden Monaten die Aktienkurse stützen, weil die Amerikaner für Waren und Dienstleistungen mehr ausgeben dürften, wenn die Pandemiebeschränkungen aufgehoben werden. Für die meisten Investoren gäbe es keine Alternative zu Aktien.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Etwas fester - Nach einer schwachen Eröffnung drehen die europäischen Aktienmärkte bis zum Mittag deutlich ins Plus. "Wir haben in die Schwäche hinein ein paar Käufe gesehen", so ein Aktienhändler. Im frühen Handel belastete noch die Abwicklung des großen Verfalltermins an den Options-und Future-Märkten vom Freitag die Stimmung. Auch wenn die Abwicklung nun vorbei sein sollte, bleibt der Markt nach Meinung eines anderen Marktteilnehmers noch rückschlagsgefährdet. James Bullard, Präsident der Federal Reserve Bank von St. Louis, hält eine erste Zinserhöhung in den USA bereits 2022 für möglich und nicht erst im übernächsten Jahr. Zudem beunruhigt die sich ausbreitende Delta-Variante des Corona-Virus die Marktteilnehmer. Auf der Verliererseite stehen noch die Akitien aus dem Reise- und Freizeit-Bereich, ihr Stoxx-Branchenindex fällt um 0,4 Prozent. Auch der Stoxx-Index der Banken gibt um 0,4 Prozent nach. Die Gewinnerseite wird dagegen von den Autotiteln und den Aktien aus dem Chemie-Bereich angeführt, die beiden Stoxx-Branchenindizes gewinnen jeweils 1,1 Prozent. Für die Aktie von Prosus geht es nach Vorlage der 2020/21er Zahlen um 1,2 Prozent nach oben. Beim Umsatz wurde nach Aussage der UBS-Analysten die Markterwartung um 10 Prozent übertroffen, der Verlust im EBITDA fiel mit 53 Millionen Euro niedriger als erwartet aus. Der britische Einzelhandelssektor steht zum Start in die Woche im Fokus. Morrison hatte am Wochenende das 5,5 Milliarden Pfund schwere Gebot der US-Buyout-Firma Clayton Dubilier & Rice mit der Begründung abgelehnt, dass das Gebot zu niedrig sei. Diese Entwicklung könnte CMC zufolge dem gesamten Sektor Unterstützung geben, wenn man bedenkt, dass die bisherige Sektor-Performance in diesem Jahr überraschend schwach war. Morrison machen einen Satz von 31,6 Prozent. Sainsbury liegen 3,9 Prozent vorne und Tesco 1,7 Prozent.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8:27 Uhr Fr, 17:20 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1894 +0,22% 1,1860 1,1858 -2,6%
EUR/JPY 130,97 +0,11% 130,53 130,76 +3,9%
EUR/CHF 1,0955 +0,07% 1,0948 1,0938 +1,3%
EUR/GBP 0,8568 -0,38% 0,8596 0,8590 -4,1%
USD/JPY 110,11 -0,13% 109,81 110,26 +6,6%
GBP/USD 1,3883 +0,62% 1,3813 1,3805 +1,6%
USD/CNH (Offshore) 6,4705 +0,18% 6,4773 6,4599 -0,5%
Bitcoin
BTC/USD 32.290,76 -9,18% 33.989,26 36.597,01 +11,2%


+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Schwach - Die Indizes folgten den schwachen Vorgaben der Wall Street, wobei die Kurse am Tokioter Aktienmarkt besonders stark unter die Räder kamen. Der Nikkei-Index knickte um 3,3 Prozent ein und verzeichnete damit das größte Tagesminus seit Ende Februar. Im Handelsverlauf hatte das Minus sogar schon 4 Prozent betragen. An den anderen Plätzen, wo die Indizes zuletzt teils Rekordhochs erreichten, fielen die Einbußen mit bis zu 1,8 Prozent in Sydney geringer aus. Am besten hielt sich Schanghai mit minus 0,1 Prozent. Insbesondere im Tokioter Handel lasteten die kursierenden Ängste vor höheren Zinsen in den USA auf der Stimmung. Zu den Befürchtungen trug bei, dass der Präsident der US-Notenbankfiliale von St. Louis, James Bullard, am Freitag gesagt hatte, dass der erste Zinsschritt nach oben bereits spät im Jahr 2022 folgen könnte. Verstärkt wurde der Abwärtsdruck in Tokio vom festeren Yen. Aktien aus dem Finanzsektor standen auf der Verliererseite, weil die Marktzinsen anders als die Zinserwartungen nach unten tendierten. Mitsubishi UFJ verloren 2,7 und Mizuho Financial 2,2 Prozent. In Sydney gaben ANZ um 3,1 und Westpac um 2,7 Prozent nach. Commonwealth Bank of Australia (CBA) büßten sogar über 5 Prozent ein. Hier belastete laut Händlern auch der Verkauf des Versicherungsgeschäfts. Ebenfalls in Sydney verbilligten sich Rio Tinto um 2,8 Prozent, nachdem die UBS die Aktie zum Verkauf gestellt hatte. HSBC lagen im Hongkonger Späthandel 3,6 Prozent zurück. Die Bank hatte einen Verlust von insgesamt 3 Milliarden Dollar aus dem Ausstieg aus dem französischen Privatkundengeschäft angekündigt.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Deutsche Bank gründet Zahlungs-JV mit Fiserv

Die Deutsche Bank arbeitet mit dem Zahlungsdienstleister und Anbieter von Software für Banken Fiserv zusammen. Wie die Bank mitteilte, gründet sie zusammen mit Fiserv aus den USA ein Gemeinschaftsunternehmen, das kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) im deutschen Markt Zahlungsakzeptanz- und Bankdienstleistungen anbieten soll. Es werde eine niedrige dreistellige Zahl von Mitarbeitern beschäftigen.

EU lässt Arznei von Lilly und Boehringer in neuer Indikation zu

Boehringer Ingelheim und der US-Pharmakonzern Eli Lilly haben einen Zulassungserfolg in Europa erzielt. Wie die beiden Unternehmen mitteilten, haben sie die erweiterte Zulassung ihres Diabetesmedikaments Jardiance zur Behandlung von Erwachsenen mit systolischer Herzinsuffizienz erhalten.

BBVA will ihre Depotbank versilbern - Zeitung

Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) will einem Zeitungsbericht zufolge ihre Depotbank-Einheit verkaufen. Angestrebt werde ein Abschluss bis zum Jahresende und ein Verkaufserlös von 400 Millionen Euro, berichtet die Wirtschaftszeitung Expansion unter Berufung auf ungenannte Finanzquellen.

CNH Industrial übernimmt US-Konzern Raven Industries für 2,1 Mrd USD

Der Nutzfahrzeug- und Landmaschinenhersteller CNH Industrial NV verstärkt sich mit einem milliardenschweren Zukauf. Wie das Unternehmen mitteilte, übernimmt es den auf Landwirtschaftstechnologie spezialisierten US-Konzern Raven Industries für 2,1 Milliarden US-Dollar.

Norwegian Air ersetzt CEO Schram durch CFO Karlsen

Die Geschicke von Norwegian Air soll ab sofort Finanzchef Geir Karlsen leiten. Der Verwaltungsrat der Airline machte den Manager mit sofortiger Wirkung zum Vorstandschef und enthob den amtierenden CEO Jacob Schram seines Amtes, wie die Airline mitteilte, die erst kürzlich eine Umschuldung abschloss.

Prosus verdoppelt Gewinn dank Tencent-Beteiligung

Die Internet-Beteiligungsgesellschaft Prosus hat ihren Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr fast verdoppelt. Die in Amsterdam börsennotierte Tochter der südafrikanischen Naspers Ltd profitierte dabei vor allem von der Beteiligung an dem chinesischen Konzern Tencent.

Volvo Cars will mit Northvolt Akkufabrik hochziehen

Volvo Cars will mit dem schwedischen VW-Batteriepartner Northvolt ein 5 0:50 -Gemeinschaftsunternehmen für die Entwicklung und den Bau von nachhaltigeren Batterien für Elektroautos gründen.

Wm. Morrison Supermarkets weist Milliarden-Übernahmeofferte zurück

Die britische Supermarktkette Wm. Morrisons Supermarkets hat ein mögliches Übernahmeangebot des US-Private-Equity-Investors Clayton Dubilier & Rice LLC in Höhe von 5,54 Milliarden britische Pfund als zu niedrig zurückgewiesen.

Bundeskartellamt leitet Verfahren gegen Apple ein

Nach Amazon, Facebook und Google hat das Bundeskartellamt nun auch Apple wegen seiner Marktposition ins Visier genommen. Nach Angaben der Behörde wurde ein Verfahren nach den neuen kartellrechtlichen Vorschriften für Digitalkonzerne eingeleitet.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

June 21, 2021 07:18 ET ( 11:18 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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DAX ®
DAX ® - Performance (3 Monate) 15.669,29 +1,00%
PKT +154,75
Porträt - Chart - Indexzusammensetzung
Tops Kurs %
Daimler 75,27 +5,45%
Continental 118,00 +3,07%
Merck KGaA 173,95 +2,29%
BMW St. 85,55 +2,14%
adidas AG 317,80 +1,76%
Flops
Henkel AG Vz. 85,88 +0,12%
Volkswagen Vz. 208,60 -0,10%
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Siemens Energy AG 22,73 -1,56%
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