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Mit Tesla und Bitcoin in den Urlaub - eher nicht

| Quelle: Lars Brandau | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Während viele Anlegerinnen und Anleger bereits die Hitzewelle mit lauen Sommerabenden und Fußball-EM genießen, ziehen andere kurz mal eine kleine Zwischenbilanz des ersten Halbjahres an den Märkten.

Auffällig erscheint die beeindruckende Performance der zurückliegenden Monate. Nun weiß jeder, dass das gestrige morgen schon nichts mehr wert sein kann, und so fragen sich viele vor allem, wie viel Luft gegenwärtig noch nach oben ist? Waren Buffet hat es einmal klar umschrieben: „Bei Ebbe zeigt sich, wer keine Badehose trägt.“ Mit anderen Worten: Anlegerinnen und Anleger sind immer gut beraten, ihre Depots entsprechend abzusichern. Das trifft insbesondere auf die Zeit zu, in der man eigentlich im Urlaub nicht an die private Potfolioallokation denken mag. Was für Profis zum Tagesgeschäft gehört, ist für Privatpersonen sicher eine Herausforderung, bei der strukturierte Wertpapiere ausgesprochen hilfreich sein können.

Umso erstaunlicher ist es, dass sich der überwiegende Teil der Selbstentscheidenden vergleichsweise gelassen zeigt. Zumindest weißt die aktuelle Trendumfrage des DDV aus, dass die Mehrheit der Privatanlegerinnen und -anleger noch Luft nach oben beim DAX sieht; und demzufolge in den Sommermonaten wohl auch keine größeren Anpassungen in ihren Portfolien vornehmen dürfte.

Die gefühlte Gelassenheit spiegelt sich zudem auch in der umfassenden Produktwelt strukturierter Wertpapiere wieder. Sicherheitsorientierte Menschen greifen hier vermehrt zu strukturierten Anleihen, für die Seitwärtsbewegung bieten sich die Klassiker Discount und Bonus-Papiere an, und wer sehr skeptisch ist, sichert das eigene Depot eben mit Put-Optionsscheinen ab. Indizes als Basiswerte waren dabei zuletzt vergleichsweise stärker nachgefragt als Aktien.

Nur eines erscheint wenig ratsam für alle, die tendenziell risikoreichere Positionen im Depot halten: Gerade, weil in diesen eher volatilen Phasen schnell mal Einzelwerte Bewegungen in die falsche Richtung machen, sollten eben jene Positionen grundsätzlich abgesichert sein; ansonsten droht nach dem Urlaub die eine oder andere teure Überraschung.

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Lars Brandau

Lars Brandau Lars Brandau ist seit Gründung des Deutschen Derivate Verbands (DDV) Geschäftsführer und vertritt den DDV auch in den Arbeitsgruppen des europäischen Dachverbands EUSIPA. Der studierte Germanist und Politologe gilt als ausgewiesener Kommunikationsprofi. Zuvor war er unter anderem in verschiedenen leitenden Funktionen beim Nachrichtensender n-tv; zuletzt als Chefmoderator. In dieser Zeit berichtete er als Reporter aus Kriegs- und Krisengebieten, kommentierte zahlreiche Landtags- und Bundestagswahlen und moderierte drei Jahre lang die Telebörse. Weitere Informationen unter: www.derivateverband.de

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