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MORNING BRIEFING - USA/Asien

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 6 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DONNERSTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen des Tags des Meeres geschlossen.

FREITAG: In Japan bleiben die Börsen wegen des Tags des Sports geschlossen.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Der US-Chipkonzern Texas Instruments hat im zweiten Quartal besser abgeschnitten als gedacht. Der Umsatz kletterte um 7 Prozent auf Quartalssicht und um 41 Prozent binnen Jahresfrist - getrieben von einer kräftigen Nachfrage aus den Bereichen Industrie, Automobilbau und Konsumentenelektronik. Die Erlöse legten auf 4,58 (Vj. 3,24) Milliarden Dollar zu. Damit übertraf die Gesellschaft die eigene Prognose von 4,13 bis 4,47 Milliarden Dollar.

Der Nettogewinn stieg auf 1,93 Milliarden US-Dollar nach 1,38 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Je Aktie verdiente Texas Instruments 2,05 Dollar. Das war ebenfalls mehr, als der Konzern selbst mit 1,68 und 1,68 bis 1,92 Dollar je Aktie in Aussicht gestellte hatte. Analysten hatten im Konsens mit Umsätzen von 4,36 Milliarden Dollar gerechnet und einen Überschuss von 1,83 Dollar je Aktie prognostiziert.

Für das laufende Quartal rechnet die Gesellschaft mit einem anteiligen Gewinn von 1,87 bis 2,13 und Erlösen von 4,4 bis 4,76 Milliarden Dollar. Die Marktschätzung veranschlagte einen Gewinn pro Aktie von 1,97 Dollar bei Umsätzen von 4,6 Milliarden Dollar. Für das vierte Quartal wollte Texas Instruments keinen Ausblick geben, weil nicht abzusehen sei, wie lange die Chip-Knappheit andauern werde. Daraufhin gab die Aktie im nachbörslichen Handel um 4,6 Prozent nach.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++

12:00 US/Dow Inc, Ergebnis 2Q

12:30 US/AT&T Inc, Ergebnis 2Q

13:00 US/American Airlines Group Inc, Ergebnis 2Q

13:30 US/Abbott Laboratories, Ergebnis 2Q

22:02 US/Intel Corp, Ergebnis 2Q

22:05 US/Twitter Inc, Ergebnis 2Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


- US
14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: 350.000
zuvor: 360.000

16:00 Verkauf bestehender Häuser Juni
PROGNOSE: +2,2% gg Vm
zuvor: -0,9% gg Vm

16:00 Index der Frühindikatoren Juni
PROGNOSE: +0,8% gg Vm
zuvor: +1,3% gg Vm


+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++



INDEX Stand +/- %
E-Mini-Future S&P-500 4.354,75 +0,1%
E-Mini-Future Nasdaq-100 14.846,00 +0,1%
Nikkei-225 Feiertag
Hang-Seng-Index 27.670,59 +1,6%
Kospi 3.247,57 +1,0%
Shanghai-Composite 3.570,75 +0,2%
S&P/ASX 200 7.376,90 +0,9%


+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Mit deutlichen Aufschlägen zeigen sich die Aktienmärkte in Ostasien und Australien am Donnerstag. Sie folgen der Wall Street nach oben, die ihren Erholungskurs am Mittwoch fortsetzte. An den US-Börsen hat sich nach Aussage von Beobachtern die Meinung durchgesetzt, dass trotz wieder steigender Infektionszahlen die Corona-Pandemie die Erholung der Wirtschaft nicht wirklich beeinträchtigen werde. Unter den Einzelwerten erholen sich die Aktien des Immobilienentwicklers Evergrande in Hongkong um gut 9 Prozent vom Einbruch der vergangenen beiden Tage um insgesamt 25 Prozent. Ausgelöst hatte die Talfahrt die Entscheidung eines Gerichts, auf Antrag eines Gläubigers Aktiva im Wert von rund 20 Millionen Dollar einzufrieren. Nicht gut kam auch an, dass Evergrande eine Sonderdividende ankündigte. Nun hat sich der Immobilienkonzern nach eigenen Angaben mit dem Gläubiger geeinigt. Ansonsten sind in der Region Aktien der Ölbranche gesucht, nachdem die Ölpreise am Mittwoch eine fulminante Erholung verzeichneten. In Seoul verbessern sich S-Oil um 2,1 Prozent. CNOOC gewinnen in Hongkong 2,3 Prozent. Die australischen Branchenvertreter Oil Search, Santos und Woodside Petroleum steigen zwischen 1,5 und 3,2 Prozent.

US-NACHBÖRSE

Netgear brachen um fast 14 Prozent ein. Umsatz und Ergebnis des Netzwerkausrüsters hatten die Erwartungen verfehlt. Kinder Morgan verloren 1,1 Prozent, nachdem der Pipeline-Betreiber im zweiten Quartal tiefer in die Verlustzone gerutscht war. Besser als erwartet schnitt hingegen die Eisenbahngesellschaft CSX (+3%) ab. Der von der Pandemie gebeutelte Casino-Betreiber Las Vegas Sands (-3,3%) hat seine Verluste im zweiten Quartal zwar deutlich verringert, aber nicht so stark wie von Analysten erwartet. Haushaltsgerätehersteller Whirlpool (-0,2%) erfreut sich einer regen Nachfrage nach seinen Produkten und erhöhte daher den Ausblick. Allerdings wird das Unternehmen wegen der hohen Rohstoffpreise in diesem Jahr voraussichtlich 1 Milliarde Dollar mehr ausgeben müssen.

WALL STREET


INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 34.798,00 +0,8% 286,01 +13,7%
S&P-500 4.358,69 +0,8% 35,63 +16,0%
Nasdaq-Comp. 14.631,95 +0,9% 133,08 +13,5%
Nasdaq-100 14.842,63 +0,8% 114,42 +15,2%

Vortag
Umsatz NYSE (Aktien) 856 Mio 1,06 Mrd
Gewinner 2.417 2.759
Verlierer 874 577
Unverändert 113 131

Freundlich - Nach der Talfahrt zu Wochenbeginn ging die Erholung weiter. Zur sich wieder ausbreitenden Pandemie hieß es von Analysten, dass sie keine große Bedrohung für die wirtschaftliche Erholung darstelle. Die Berichtssaison gab bei Einzelwerten den Takt vor: Bislang haben laut Marktteilnehmern 85 Prozent der Unternehmen aus dem S&P-500, die Geschäftszahlen vorgelegt hatten, die Markterwartungen übertroffen. Mit der Erholung der Ölpreise führte der Energie-Sektorindex mit plus 3,5 Prozent die Branchenindizes an. Coca-Cola gewannen 2,3 Prozent, nachdem der Getränkeriese seine Umsatzprognose angehoben hatte. Auch Johnson & Johnson (+0,6%) hatte die Gewinnprognosen geschlagen und die Ziele erhöht. Ein kostspieliger Branchenvergleich um Schmerztabletten bremste die Aktie etwas. Verizon (+0,7%) hatte ebenfalls gute Geschäftszahlen vorgelegt. Netflix lieferte Geschäftszahlen mit Licht und Schatten. Die Aktie sank um 3,3 Prozent. Harley-Davidson konnte sowohl beim Umsatzwachstum als auch Gewinn die Erwartungen schlagen. Allerdings dauerten die Lieferkettenprobleme an. Die Aktie verlor über 7 Prozent.

USA - ANLEIHEN


US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 0,21 1,2 0,19 8,9
5 Jahre 0,74 5,5 0,68 37,7
7 Jahre 1,04 5,9 0,98 38,9
10 Jahre 1,29 6,9 1,22 37,4
30 Jahre 1,94 5,7 1,88 28,8


Die Renditen zogen wieder kräftig an, nachdem sie in den Tagen zuvor auf den niedrigsten Stand seit Anfang Februar abgesackt waren. Sicherheit sei angesichts der wieder verbesserten Stimmung am Aktienmarkt weniger gefragt gewesen, hieß es. Auch nach dem Anstieg der zehnjährigen US-Rendite auf rund 1,30 Prozent sei die Realrendite noch immer klar negativ, betonten Marktteilnehmer.

+++++ DEVISENMARKT +++++



DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Mi, 9:15 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1796 -0,0% 1,1796 1,1763 -3,4%
EUR/JPY 129,92 -0,1% 130,09 129,26 +3,0%
EUR/GBP 0,8599 -0,0% 0,8601 0,8645 -3,7%
GBP/USD 1,3718 +0,0% 1,3716 1,3606 +0,3%
USD/JPY 110,14 -0,1% 110,29 109,94 +6,7%
USD/KRW 1149,90 +0,0% 1149,48 1155,30 +5,9%
USD/CNY 6,4662 -0,0% 6,4680 6,4748 -0,9%
USD/CNH 6,4685 +0,1% 6,4637 6,4777 -0,5%
USD/HKD 7,7724 -0,0% 7,7732 7,7747 +0,3%
AUD/USD 0,7361 +0,0% 0,7359 0,7299 -4,4%
NZD/USD 0,6959 -0,1% 0,6968 0,6904 -3,1%
Bitcoin
BTC/USD 32.012,76 +0,6% 31.831,26 30.859,76 +10,2%


Der Dollar litt wie der US-Rentenmarkt unter der gestiegenen Risikobereitschaft der Anleger, der Dollar-Index verlor 0,2 Prozent. Der Bitcoin eroberte mit Schwung die 30.000er Marke zurück.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 69,94 70,30 -0,5% -0,36 +45,1%
Brent/ICE 71,81 72,23 -0,6% -0,42 +40,5%


Die Erdölpreise zogen kräftig an. Selbst insgesamt gestiegene Rohöllagerbestände in den USA konnten der Preisrally nichts anhaben. Händler suchten nach Argumenten für die Rally und stießen auf gesunkene Vorräte am US-Öldrehkreuz in Cushing. Dort sanken die Bestände auf den tiefsten Stand seit Januar 2020.

METALLE


METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.800,09 1.803,55 -0,2% -3,47 -5,2%
Silber (Spot) 25,18 25,28 -0,4% -0,10 -4,6%
Platin (Spot) 1.082,95 1.083,43 -0,0% -0,48 +1,2%
Kupfer-Future 4,29 4,28 +0,4% +0,02 +21,6%


Der Goldpreis (-0,3%) litt unter den gestiegenen Marktzinsen, wodurch Anleihen als Anlagealternative an Attraktivität gewannen.

+++++ MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 20.00 UHR +++++

INNENPOLITIK USA

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

July 22, 2021 01:36 ET ( 05:36 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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Tops Kurs %
Deutsche Bank 10,81 +2,93%
Infineon Technologies 32,77 +2,73%
Daimler 76,06 +2,70%
Volkswagen Vz. 207,40 +1,74%
Bayer AG 51,38 +1,70%
Flops
Covestro AG 54,72 -0,44%
Deutsche Telekom 17,71 -0,54%
HeidelbergCement 74,86 -0,58%
Delivery Hero SE 123,90 -1,00%
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