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PRESSESPIEGEL/Unternehmen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

VOLKSWAGEN - Der Umbau von VW zum Anbieter von Elektrofahrzeugen könnte größere Verwerfungen mit sich bringen. Nach Recherchen hat VW-Vorstandschef Herbert Diess seinem Aufsichtsrat Szenarien vorgestellt, nach denen in der deutschen Produktion bis zu 30.000 Stellen wegfallen könnten. Der Aufsichtsrat reagierte nach Aussagen von Insidern empört. Das Kontrollgremium habe Diess nahegelegt, seinen Ansatz zum Umbau von VW zu überdenken. Der CEO solle stattdessen Szenarien ohne den massenhaften Abbau von Stellen entwerfen lassen. Ein VW-Sprecher äußerte sich nicht zu den Details der Sitzung, sagte aber, es stehe außer Frage, dass VW sich auch mit der Wettbewerbsfähigkeit seines Hauptwerks in Wolfsburg befassen müsse. (Handelsblatt)

EON - Nachdem Stromversorger bereits Lieferstopps angekündigt haben, setzt nun auch Eon das Neukundengeschäft mit Erdgasverträgen erst einmal aus. Wer einen neuen Vertrag abschließen will, wird auf der Website des Konzerns darüber informiert, dass das aktuell nicht möglich ist: "Leider können wir Ihnen derzeit keine Erdgasprodukte anbieten", heißt es dort. Ein Sprecher des Konzerns bestätigte, dass das Geschäft mit Neukunden im Gasbereich erst einmal pausiert sei. (Handelsblatt)

UNION INVESTMENT - Die Greenwashing-Vorwürfe gegen Teile der Fondsbranche sind nach Einschätzung des Union-Investment-Chefs Hans Joachim Reinke ein Stück weit selbst verschuldet. Anbieter müssten sehr genau und transparent beschreiben, was sie unter Nachhaltigkeit verstehen, sagt der Leiter von Deutschlands drittgrößter Fondsgesellschaft im Interview. Reinke verspricht sich viel von weiteren Vorgaben, die aber nicht zu restriktiv ausfallen dürften. Zwei Dinge seien Voraussetzung für den künftigen Erfolg eines Asset-Managers: eine gute Wertentwicklung der Anlagestrategien und ein zusätzliches digitales Angebot der Vermögensverwaltung. (Handelsblatt)

QUANTENCOMPUTING/BANKEN - Erste Kreditinstitute setzen sich mit Quantencomputing auseinander, um etwa die Portfoliooptimierung und die Betrugsprävention voranzutreiben. Großbanken wie Goldman Sachs und J.P. Morgan Chase haben eigens Teams geschaffen, die mögliche Anwendungsfelder für Quantentechnologie ausloten und testen. Quantencomputer, die auf den Gesetzmäßigkeiten der Quantenmechanik aufbauen und um ein Vielfaches leistungsfähiger sind als herkömmliche Computer, könnten Probleme lösen, die bislang als unlösbar gelten, ist IBM-Quantum-Forscher Stefan Wörner überzeugt. IBM hat im Juni gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft den ersten kommerziellen Quantencomputer in Deutschland vorgestellt. (Börsen-Zeitung)

BANKING CLOUD - Der Cloud-Banking-Anbieter NCino will bei deutschen Kreditinstituten Fuß fassen. "Deutschland ist ein sehr attraktiver Bankenmarkt für uns", sagte CEO Pierre Naudé im Interview. Der börsennotierte Anbieter beschäftige hierzulande 10 Personen. Banken täten angesichts der Fintech-Konkurrenz gut daran, sich helfen zu lassen, ist er überzeugt: "Wir bieten ein Niveau von Agilität, das Banken heute noch nicht kennen." In Deutschland konzentriere sich NCino vorerst auf jene Bankbereiche, die Kredite an Firmen vergeben würden, sagte Naudé. "Das Ökosystem ist ineffizient", so seine Erfahrung. Im Normalfall reduziere NCino die Zeitdauer bis zum Abschluss eines Kredits um 40  Prozent. (Börsen-Zeitung)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zu den Autoren: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/uxd/kla

END) Dow Jones Newswires

October 13, 2021 01:34 ET ( 05:34 GMT)

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