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Seltene Erden

Als Seltene Erden werden 17 Metalle im Periodensystem der Elemente bezeichnet, die vor allem wegen ihrer schweren Abbaubarkeit als Seltene Erden bezeichnet werden. Tatsächlich sind die Metalle in manchen Fällen häufiger in der Erdkruste enthalten als zum Beispiel Gold oder Platin. Der mit Abstand größte Förderer der seltenen Erden ist China. Bedeutung haben die Seltenen Erden vor allem durch die Verwendung in Technologien aller Art erlangt.

Im Zuge der Weiterentwicklung von Technologien stießen Wissenschaftler im Laufe der Zeit auch auf die außergwöhnlichen Eigenschaften der als Seltene Erden bezeichneten Metalle des Periodensystems. Die ersten entdeckten und isolierten Metalle dieser Gruppe waren das Cer und das Yttrium bzw. deren Oxide im 18.Jh. Das letzte endeckte der 17 Metalle war das Lutetium um 1907. Alle diese Metalle weisen ähnlich spezielle, außergewöhnliche physikalische und chemische Eigenschaften auf, was ihre Trennung aufwändig und kostspielig macht. Die größten Vorkommen der Seltenen Erden befinden sich in China und der Mongolei. Obwohl weitere große Vorkommen auch fernab dieser Regionen entdeckt wurden, macht der Anteil Chinas an der Gesamtproduktion heute ganze 97,5% aus. Die Verwendung ist vielfältig, von Neodym für Dauermagneten (Elektromotoren, Generatoren usw.), die Verwendung von Europium in Bildschirmen und Leuchtmitteln, Cer in Autokatalysatoren oder als Poliermittel über Erbium in medizinischen Lasern und Glasfaserkabeln. Der Bedarf und die Preise der Seltenen Erden werden sich zukünftig, neben der allgemeinen wirtschaftlichen, auch an der technologischen Entwicklung orientieren.

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