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Vergleich über 26 Milliarden Dollar in US-Opioid-Krise steht

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Von Sara Randazzo

NEW YORK (Dow Jones)In der Opioid-Krise in den USA ist ein Vergleich über tausende Klagen gegen große Arzneimittelhersteller und -händler in trockenen Tüchern. Mehrere US-Bundesstaaten bestätigten die Einigung mit den Konzernen im Volumen von 26 Milliarden US-Dollar.

Die Arzneimittelhändler Amerisourcebergen Corp., Cardinal Health Inc. und McKesson Corp. sowie der Hersteller Johnson & Johnson haben seit mehr als zwei Jahren über einen Vergleich verhandelt. Staaten und Kommunen beschuldigen die Konzerne, die Opioid-Epidemie im Land angeheizt zu haben. Von 1999 bis 2019 starben in den USA laut Bundesdaten fast eine halbe Million Menschen an Überdosen von verschreibungspflichtigen und illegalen Opioiden. Mit der Einigung könnte das Geld nun ab kommendem Jahr fließen.

Die Bundesanwälte von Tennessee, North Carolina, Pennsylvania, New York, Louisiana, Delaware und Connecticut verkündeten den Deal gemeinsam am Mittwoch. Aus Kreisen war bereits im Vorfeld über die bevorstehende Einigung berichtet worden. Einem Vergleich mit New York über 1,18 Milliarden Dollar hatten die Konzerne bereits am Dienstag zugestimmt.

Die Grundzüge sehen vor, dass die drei Arzneimittelhändler bis zu 21 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von 18 Jahren zahlen. Johnson & Johnson soll über neun Jahre 5 Milliarden Dollar beitragen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/mgo/flf

END) Dow Jones Newswires

July 21, 2021 14:35 ET ( 18:35 GMT)

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