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WDH/Aktien Asien/Pazifik: Anleger wägen weiter Folgen hoher Inflation ab

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
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TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - An den Börsen Asiens haben sich die Anleger auch am Donnerstag insgesamt nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen wollen. Gefragt waren eher Techwerte, nachdem sich am US-Aktienmarkt zur Wochenmitte eben jene ein Stück weit von ihrem jüngsten Rückschlag erholt hatten.

Hinzu kam, dass die chinesische Regierung die lokalen Regierungen des Landes aufforderte, mehr Geld zu investieren, um das Wirtschaftswachstum zu unterstützen. Das half dem CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland, sein Minus ein wenig einzugrenzen. Er fiel zuletzt um 0,4 Prozent auf 4897 Punkte. Der Hang-Seng-Index +0,76% in der Sonderverwaltungszone Hongkong hielt sich hingegen im späten Handel mit plus 0,1 Prozent auf 24 712 Punkte knapp in der Gewinnzone.

Bestimmendes Thema an den Finanzmärkten bleibt die hohe Inflation und die Reaktion der Notenbanken darauf. So diskutierten Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der US-Notenbank Fed auf ihrer letzten Sitzung über eine raschere Drosselung ihrer Anleihekäufe, wie aus dem zur Wochenmitte vorgelegten Protokoll zur Sitzung von Anfang November hervorging.

Die vorerst leicht straffere US-Geldpolitik hatte zuletzt dem US-Dollar Rückenwind verliehen. Ein zu starker US-Dollar könnte perspektivisch aber vor allem für Schwellenländer ein Problem werden, die hohe Dollar-Schulden haben. Auch das lastete teils auf der Stimmung an den Börsen Asiens.

Derweil reagierte Südkoreas Notenbank auf die zuletzt hohe Inflation, aber auch auf die inzwischen verbesserte wirtschaftliche Lage mit einer Leitzinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte auf 1,0 Prozent. Damit liegt der Leitzins des Landes, das zu den zehn größten Wirtschaftsnationen der Welt zählt, fast wieder auf dem Vor-Corona-Niveau.

Da der Großteil der Experten die Zinserhöhung prognostiziert hatte und der Ton des Notenbankchefs Lee Ju-yeol mit Blick auf weitere Schritte zur Drosselung der lockeren Geldpolitik weniger scharf ausfiel als erwartet, wirkte sich die Entscheidung kaum auf die Finanzmärkte aus. Die südkoreanische Währung Won gab ebenso wie die Aktienkurse leicht nach. So fiel der Leitindex Kospi um rund ein halbes Prozent.

In Tokio schloss der japanische Leitindex Nikkei 225 -0,97% 0,7 Prozent höher mit 29 499 Punkten. Knapp im Plus schloss der S&P/ASX 200 in Australien./mis/eas


Quelle: dpa-AFX
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