DAX®15.772,56-1,01%TecDAX®3.501,63-1,59%Dow Jones 3035.368,47-1,51%Nasdaq 10015.210,76-2,57%
finanztreff.de

WDH: BUND kritisiert Ampel-Pläne zur Förderung von Plug-in-Hybriden

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
(Mehrere Tippfehler beseitigt)

BERLIN (dpa-AFX) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Ampel-Pläne zur weiteren staatlichen Förderung von Plug-in-Hybridfahrzeugen kritisiert. Jens Hilgenberg, Leiter Verkehrspolitik, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Dass die Anschaffung von Plug-in-Hybriden noch bis Ende des kommenden Jahres ohne Vorgaben subventioniert werden soll, ist ein klimapolitischer Irrweg." Konzerninterne Fehleinschätzungen bei der Bauteilbeschaffung dürften dafür keine Legitimation bieten, sagte Hilgenberg mit Blick auf Materialmangel in der Autobranche und lange Wartezeiten für Kunden.

"Jegliche Art von Kaufbeihilfen und steuerlichen Vorteile für Plug-in-Hybride müssen auf null zurückgefahren werden", sagte Hilgenberg. Bei einer angedachten Begrenzung der staatlichen Förderung auf Fahrzeuge, die nachweislich einen "positiven Klimaschutzeffekt" hätten, sei zudem zu befürchten, dass elektrisch betriebene Fahrzeuge pauschal bewertet werden: "Hier braucht es zumindest klare Vorgaben zu Größe, Strom- und Ressourcenverbrauch, noch besser wäre es natürlich, das eingesetzte Steuergeld in den Ausbau der öffentlichen Verkehrs zu investieren."

Plug-in-Hybride kombinieren einen Elektro-Antrieb mit einem Verbrenner. Umstritten ist, wieviel sie wirklich im rein elektrischen Betrieb gefahren werden. Plug-in-Hybride sind oft schwere SUV.

Im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP heißt es, insbesondere wegen bestehender Auslieferungsschwierigkeiten der Hersteller bei bestellten Plug-In-Hybriden solle die staatliche Innovationsprämie unverändert nach der bisherigen Regelung bis Ende 2022 fortgeführt werden. Danach solle die Förderung für elektrische Fahrzeuge und Plug-In-Hybride degressiv und grundsätzlich so reformiert werden, dass sie ab 2023 nur für Fahrzeuge ausgegeben wird, die "nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt" haben. Über das Ende 2025 hinaus sei die Innovationsprämie nicht mehr erforderlich.

Damit ist aber noch offen, ob es über 2025 hinaus eine staatliche Kaufprämie gibt. Denn die Rede ist von der Innovationsprämie. Mitte des vergangenen Jahres war die bestehende Kaufprämie (Umweltbonus) für E-Autos und Plug-in-Hybride über eine Innovationsprämie erhöht worden - der Bund hatte seine Förderung beim Kauf solcher Fahrzeuge verdoppelt, befristet bis Ende 2021. Das hatte für stark steigende Neuzulassungen bei E-Autos geführt./hoe/DP/eas


Quelle: dpa-AFX
Schlagworte:
, , , , , ,
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

Im Artikel erwähnt...

BMW St.
BMW St. - Performance (3 Monate) 98,82 +0,07%
EUR +0,07
Porträt - Chart - Kennzahlen - Firmenprofil
Fundamentale Analysen Urteil
18.01. UBS Neutral
17.01. JPMORGAN Neutral
14.01. JEFFERIES Positiv
Nachrichten
18.01. dpa-AFX: UBS belässt BMW auf 'Neutral' - Ziel 93 Euro BMW St. 98,82 +0,07%
18.01. ROUNDUP: EU-Automarkt sackt 2021 wegen Chipmangels weiter ab BMW St. 98,82 +0,07%
18.01. Acea: EU-Automarkt sackt 2021 wegen Chipmangel weiter ab BMW St. 98,82 +0,07%
Weitere Wertpapiere...
Daimler 74,28 +0,20%
EUR +0,15
Volkswagen Vz. 190,22 -1,52%
EUR -2,94

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

HSBC Trading TV

Werbung

Trading-Tipp

Börsen & Märkte

US-Marktüberblick

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Glauben Sie, dass Disney+, Amazon Prime oder Sky, Netflix bald vom Streaming-Thron werfen wird?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen