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Weil zu SPD: Stärker auf relevante Themen konzentrieren

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
HANNOVER (dpa-AFX) - Die SPD muss sich im Bundestagswahlkampf nach Ansicht von Ministerpräsident Stephan Weil stärker auf die für Wählerinnen und Wähler wichtigen Themen konzentrieren. "Wir müssen uns auf Bundesebene noch stärker als es uns bis jetzt gelungen ist, konzentrieren auf Themen, die für die Mehrheit unserer potenziellen Wählerinnen und Wähler wirklich relevant sind", sagte der SPD-Politiker im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

Die SPD habe sich "viele Jahre lang intern kontroverse Diskussionen geleistet", sagte Weil. "Wenn die Wählerinnen und Wähler den Eindruck haben, dass sich eine Partei mehr mit sich als mit der Gesellschaft befasst, dann finden sie das nicht so attraktiv." Diese internen Diskussionen hingen der Partei noch immer nach.

Stattdessen sei es wichtig, die Wählerinnen und Wähler und deren Anliegen in den Blick zu nehmen - etwa das Bedürfnis nach einem gut bezahlten Arbeitsplatz oder nach einer guten Perspektive für die Familie. Wenn man das eine Weile durchhalte, dann werde man auch wieder zu besseren Ergebnissen kommen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, aber auch das Land Niedersachsen seien dafür ein gutes Beispiel. Dreyer gehört nach acht Jahren als rheinland-pfälzische Regierungschefin bundesweit zu den bekanntesten Sozialdemokraten.

Junge Menschen wolle die SPD mit ihrem Engagement für einen sozialverträglichen Klimaschutz gewinnen, sagte der SPD-Landeschef. "Wir wollen, dass die Betroffenen mitgenommen werden, dass insbesondere auch Arbeitsplätze entweder erhalten oder so verändert werden, dass auch künftig Menschen Arbeit und Perspektive finden." Die Grünen verwiesen zwar auf die weitreichendsten Pläne, hätten den Lackmustest aber noch nicht bestanden.

Zu SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sagte Weil, er sei jemand, der sich schon in vielen schwierigen Situationen als Krisenmanager hervorgetan habe und seit sehr langer Zeit zeige, was er könne. "Bei den anderen (Kandidaten) weiß man es nicht. Man muss sogar Zweifel haben."/trö/DP/he


Quelle: dpa-AFX
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