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WOCHENEND-ÜBERBLICK Unternehmen/31. Juli und 1. August 2021

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Die wichtigsten Meldungen zu Unternehmen aus dem Wochenendprogramm von Dow Jones Newswires.

Allianz sieht Risiko erheblicher Auswirkung auf Finanzergebnisse

Die Allianz macht im Zuge von Klagen und Untersuchungen in den USA das Risiko erheblicher Auswirkungen auf künftige Finanzergebnisse aus. Das US-Justizministerium habe eine Untersuchung eingeleitet. Es sei jedoch derzeit weder möglich, den Ausgang der Untersuchungen sowie der anhängigen Gerichtsverfahren vorherzusagen, noch den entsprechenden Zeitpunkt dafür einzuschätzen. Insbesondere sei es nicht möglich, die konkreten finanziellen Auswirkungen, einschließlich möglicher Strafzahlungen, zuverlässig abzuschätzen. Daher würde derzeit keine Rückstellung gebildet.

Rossmann-Chef fordert Sondersteuer für Amazon & Co

Im überwiegend stationären Einzelhandel wächst der Unmut über die Digitalriesen der Branche. Um die Innenstädte vor der Verödung zu retten, hat Raoul Roßmann, geschäftsführender Gesellschafter der Drogeriekette Rossmann, einen drastischen Vorschlag: "Wir brauchen Hürden für den Onlinehandel, insbesondere für die ganz großen Player wie Amazon, wenn wir das Gut der Innenstädte schützen wollen", fordert er im Gespräch mit dem "Handelsblatt".

Corona-Impfstoffhersteller Biontech expandiert

Biontech plant in den kommenden Monaten einen umfangreichen Stellenaufbau. Das Biopharma-Unternehmen hat derzeit konzernweit insgesamt rund 500 Stellen ausgeschrieben, wie die Gesellschaft auf Anfrage der "WamS" mitteilte. Der Aufbau finde quer durch alle Abteilungen statt. In den vergangenen eineinhalb Jahren hatte das Unternehmen die Zahl der Mitarbeiter bereits von zuvor 1.300 auf über 2.000 aufgestockt. Erstmals investiert das Unternehmen auch in eigenes Vertriebspersonal.

Daimler rechnet mit Arbeitsplatzverlusten

Die Transformation des Autobauers Daimler von Verbrennungsmotoren hin zur Elektromobilität wird den Stuttgarter Konzern nach Einschätzung seines Chef Ola Källenius Arbeitsplätze kosten. "Man muss auch ehrlich mit den Menschen sein: Die Montage eines Verbrennungsmotors bringt mehr Arbeit mit sich als der Bau einer Elektroachse", sagte Källenius der "WamS". "Selbst wenn wir den kompletten elektrischen Antriebsstrang selbst bauen würden, werden wir Ende der Dekade weniger Menschen beschäftigen." Es gebe aber auch neue, hochwertigste Jobs im Zuge der Umstellung.

Auch nach Einschätzung des Daimler-Betriebsrats gibt es keine Alternative zum batterieelektrischen Antrieb.

Prosiebensat1 will mit ARD und ZDF nicht kopieren

Rainer Beaujean, Vorstandschef des Medienkonzerns Prosiebensat1, will trotz einer angekündigten Informationsoffensive nicht in direkte Konkurrenz zu öffentlich-rechtlichen Sendern treten. "Wir werden ARD und ZDF nicht kopieren, wir haben eine andere Zielgruppe und einen anderen Ansatz", sagte er dem Magazin "Spiegel". 2023 will das Unternehmen mit einer 60-köpfigen Redaktion selbst produzierte Nachrichten senden.

GdL-Chef Weselsky erwartet längeren Bahn-Streik nach 9. August

Im Tarifstreit zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der DB wird der Ton rauer. "Gemessen an der Stimmung in der Belegschaft könnte der Streik gar nicht lange genug dauern", sagte Claus Weselsky, Bundesvorsitzender der GDL, der "BamS". Die GDL befragt ihre Mitglieder aktuell in einer Urabstimmung darüber, ob gestreikt werden soll oder nicht. Das Ergebnis soll am 9. August bekannt gegeben werden. Weselsky rechnet mit einem eindeutigen Ergebnis.

VW will mit E-Autos in China rasch aufholen

Volkswagen will in China in die Puschen kommen. Nach dem schleppenden Verkaufsstart des neuen Elektro-Kompakt-SUV ID.4 in China rechnet Volkswagen mit einem schnellen Hochlauf ihres Anteils bei Elektrofahrzeugen im weltgrößten Einzelmarkt. Absatzziele für China müssten nicht korrigiert werden, sagt Alexander Seitz, CFO der Volkswagen-Kernmarke, im Gespräche der BöZ.

Gewerkschaft kündigt Streik in weltgrößter BHP-Kupfermine an

Die Gewerkschaft der Bergleute in der weltgrößten Kupfermine in Chile hat einen Streik angekündigt. Das jüngste Angebot in den Verhandlungen mit dem australisch-britischen Eigentümer BHP sei abgelehnt worden, teilte die Gewerkschaft mit. 2.164 Arbeiter der Escondida-Mine im Norden Chiles hätten für die Arbeitsniederlegung gestimmt, nur elf für die Annahme des Angebots.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/AFP/flf

END) Dow Jones Newswires

August 01, 2021 11:59 ET ( 15:59 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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Quelle: Dow Jones Newswire Web
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