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WOCHENEND-ÜBERBLICK Wirtschaft, Politik/21. und 22. August

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Die wichtigsten Meldungen zu Wirtschafts- und Politikthemen aus dem Wochenendprogramm von Dow Jones Newswires.

Virtueller G7-Gipfel zu Afghanistan am Dienstag

Die Staats- und Regierungschefs der Gruppe der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) werden am Dienstag auf einem virtuellen Krisengipfel über die Lage in Afghanistan beraten. Dies teilte der britische Premierminister Boris Johnson am Sonntag auf Twitter mit.

Altmaier: Wirtschaft Anfang 2022 auf Vorkrisenniveau - Zeitung

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erwartet trotz steigender Corona-Infektionszahlen eine schnelle wirtschaftliche Erholung. "Wir werden auch im nächsten Jahr einen deutlichen Aufschwung sehen", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Anfang 2022 wird unsere Wirtschaft wieder auf Vorkrisen-Niveau sein."

Deutsche Bahn: Corona-Prämie für 2021 möglich - Kommen GDL entgegen

In den Tarif-Konflikt bei der Deutschen Bahn könnte wieder Bewegung kommen. Der Konzern geht einen Schritt auf die GDL zu, um weitere Streiks zu vermeiden und zügig zu greifbaren Lösungen zu kommen. Wie die Deutsche Bahn am Sonntag mitteilte, ist man bereit, für 2021 eine Corona-Prämie mit an den Verhandlungstisch zu bringen.

GDL: Streikmaßnahmen finden trotz neuem Bahn-Angebot statt

Die Lokführergewerkschaft GDL will trotz des neuen Angebots der Deutschen Bahn an ihren geplanten Streikmaßnahmen festhalten. Ziel des Angebotes sei es lediglich, mit den Gefühlen der Bahnreisenden zu spielen, die auf einen Eintritt in die Verhandlungen hofften, teilte die Gewerkschaft am Sonntagnachmittag mit. Die GDL werde kein vermeintliches, sondern ausschließlich ein konkretes Angebot bewerten und dann, fußend auf dieser Grundlage, weitere Entscheidungen treffen, hieß es weiter.

EVG-Vorsitzender warnt Politik vor Eingreifen in Bahn-Tarif-Konflikt - Zeitung

Der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Klaus-Dieter Hommel, hat die Politik vor einem Eingreifen in den Tarif-Konflikt bei der Bahn gewarnt. Um zu einer Einigung zu kommen, hoffe GDL-Chef Claus Weselsky "offenbar auch auf die Einflussnahme der Politik bei der Bahn", sagte Hommel im Interview mit der Online-Ausgabe des Münchner Merkur. Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung der Deutschen Bahn AG zeigte sich Hommel überraschend vorsichtig. Die erhoffte wirtschaftliche Erholung des Unternehmens werde länger dauern als gedacht, sagte Hommel, der zugleich stellvertretender Aufsichtsratschef der Deutschen Bahn AG ist.

Umfrage: Mehr als die Hälfte der Deutschen lehnt Bahnstreik ab

Mehr als die Hälfte der Deutschen lehnen einer Umfrage zufolge die Bahnstreiks der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL) ab und halten sie für unangemessen. 56 Prozent der Deutschen seien dieser Ansicht, nur 32,5 Prozent oder ein knappes Drittel halte die Streiks für angemessen, ergab einem Bericht der Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben) zufolge eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey.

Immobilien-Angebot in Deutschland geht deutlich zurück - Studie

Auf dem deutschen Immobilienmarkt wird es noch enger. Die Zahl der neu zum Verkauf angebotenen Häuser und Wohnungen ist im laufenden Jahr deutlich zurückgegangen: Laut einer Auswertung des Immobilienmaklers Homeday für den "Spiegel" standen im ersten Halbjahr 2021 in Deutschland nur noch rund 277.000 Objekte neu zum Verkauf, gut 41.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Portal nutzte laut "Spiegel" vom Samstag für die Auswertung Daten mehr als 400 Quellen.

Merkel: Russland darf Gas nicht als "geopolitische Waffe" gegen Kiew einsetzen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Russland davor gewarnt, Gaslieferungen nach Europa als "geopolitische Waffe" gegen die Ukraine einzusetzen. Die Bundesregierung sei sich mit den USA einig, "dass Gas nicht als geopolitische Waffe benutzt werden soll", sagte Merkel am Sonntag nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew.

Bundesregierung will internationalen Klimaclub gründen - Bericht

Die Bundesregierung hat sich auf Eckpunkte für die Gründung eines internationalen Klimaclubs geeinigt. Dies berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland am Samstag unter Berufung auf Regierungskreise. Ziel der Initiative, die auf Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) zurückgehe, sei es, die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens zu beschleunigen und gleichzeitig die Wirtschaft jener Länder zu schützen, die ihre Unternehmen zu Klimaschutzauflagen verpflichten.

Bundeswehr setzt Evakuierungsflüge aus Kabul trotz dramatischer Lage fort

Trotz der dramatisch verschärften Lage am Kabuler Flughafen haben deutsche Soldaten auch am Wochenende ihren Evakuierungseinsatz fortgesetzt. Wie die Bundeswehr am Sonntag mitteilte, wurden zusätzliche 370 Menschen mit weiteren Flügen nach Taschkent in Usbekistan in Sicherheit gebracht. Bislang flog die Bundeswehr nach der Machtübernahme durch die radikalislamischen Taliban nach eigenen Angaben bereits knapp 2.400 Menschen aus der afghanischen Hauptstadt aus.

CSU-Innenpolitiker offen für Afghanistan-Untersuchungsausschuss - Zeitung

Der innenpolitische Sprecher der CSU im Bundestag, Volker Ullrich, hat die Kritik von Außenminister Heiko Maas (SPD) an der Arbeit des Bundesnachrichtendienstes (BND) zu Afghanistan kritisiert und eine Aufarbeitung im Parlament ins Spiel gebracht. "Der Bundesaußenminister möge nicht von seinen eigenen Fehleinschätzungen und von seinem zögerlichen Handeln ablenken, indem er den BND adressiert", sagte Ullrich dem Handelsblatt.

US-Regierung verpflichtet US-Fluggesellschaften zu Afghanistan-Hilfe

Die US-Regierung aktiviert ein selten genutztes Programm, das kommerzielle Fluggesellschaften dazu verpflichtet, die Regierung in Zeiten eines nationalen Notstands zu unterstützen. Dies teilte das Pentagon am Sonntag mit. Es würden bis zu 20 zivile Flugzeuge aktiviert, um die Evakuierung von Afghanen aus Europa und dem Nahen Osten zu unterstützen. Offiziell hieß es, die Flugzeuge würden nicht von oder nach Kabul fliegen, sondern die Evakuierten von Stützpunkten in Deutschland, Katar und Bahrain aus befördern.

Taliban machen USA für Chaos am Kabuler Flughafen verantwortlich

Die radikalislamischen Taliban haben die US-Streitkräfte für die chaotischen Szenen am Kabuler Flughafen verantwortlich gemacht. "Amerika, mit all seiner Macht und seinen Möglichkeiten", habe es nicht geschafft, "Ordnung auf dem Flughafen zu schaffen", sagte der hochrangige Taliban-Beamte Amir Chan Mutaki am Sonntag. "Im ganzen Land herrscht Frieden und Ruhe, nur am Flughafen von Kabul herrscht Chaos", fügte er hinzu.

Taliban-Mitbegründer Baradar für Gespräche zu Regierungsbildung in Kabul

Rund eine Woche nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan ist der Taliban-Mitbegründer Mullah Abdul Ghani Baradar zu Gesprächen über eine Regierungsbildung in Kabul eingetroffen. Baradar werde "mit Dschihadistenführern und Politikern zusammentreffen, um eine inklusive Regierung zu bilden", sagte ein hochrangiger Taliban-Beamter am Samstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Von der Leyen fordert EU-Länder zur Aufnahme von Afghanen auf

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat alle Mitgliedsländer zur Aufnahme schutzbedürftiger Afghanen aufgefordert. Die EU-Kommission werde finanzielle Unterstützung für die Länder zur Verfügung stellen, die den Flüchtenden eine neue Heimat böten, sagte von der Leyen am Samstag beim Besuch eines Erstaufnahmelagers für vor den Taliban geflohene afghanische Ortskräfte der EU in Spanien.

CDU-Kanzlerkandidat Laschet kritisiert Afghanistan-Politik der USA - Zeitung

CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat nach dem Debakel der NATO in Afghanistan US-Präsident Joe Biden kritisiert und eine entschlossenere europäische Außenpolitik verlangt. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung formulierte er außerdem Bedingungen für eine mögliche Zusammenarbeit mit den Taliban.

Yellen unterstützt weitere Amtszeit von US-Notenbankpräsident Powell - Bericht

US-Finanzministerin Janet Yellen hat sich gegenüber hochrangigen Beratern des Weißen Hauses für eine zweite Amtszeit von US-Notenbankpräsident Jerome Powell ausgesprochen, berichtet Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. US-Präsident Joe Biden habe noch keine Entscheidung getroffen und könnte sich Anfang September dazu äußern, heißt es weiter.

Biden nominiert Nicholas Burns als neuen US-Botschafter in China

Der erfahrene US-Diplomat Nicholas Burns soll neuer Botschafter seines Landes in China werden. US-Präsident Joe Biden nominierte den 65-Jährigen am Freitag für den Posten, wie das Weiße Haus mitteilte. Darüber hinaus soll demnach Rahm Emanuel, der ehemalige Stabschef des früheren US-Präsidenten Barack Obama, Botschafter in Japan werden. Die Personalien müssen noch vom Senat bestätigt werden.

Schwedens Regierungschef Löfven tritt im November zurück

Anderthalb Monate nach seiner Wiederwahl zum Regierungschef hat der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven seinen Rücktritt für November angekündigt. Er werde sein Amt dann niederlegen, sagte der Sozialdemokrat am Sonntag. Auch als Parteichef wolle er zurücktreten. Löfven begründete seine Entscheidung mit der Parlamentswahl im September 2022. Durch seinen Rücktritt wolle er seinem Nachfolger eine bessere Vorbereitung auf die Wahl ermöglichen.

Henri" wieder zu Tropensturm herabgestuft

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August 22, 2021 12:14 ET ( 16:14 GMT)

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