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Knock-Outs - Basiswissen

07 Was sind die Vorteile des Knock-Out?

Der Siegeszug der Hebel-Produkte hat sicherlich viele Väter. Doch in vielen Marktsituationen lassen sich Handelsstrategien besser umsetzen als mit Optionsscheinen.


Verlustrisiko begrenzt


Knock-Outs sind durch ihre Konstruktion am ehesten mit Futures-Geschäften vergleichbar. Allerdings mit einem wichtigen Unterschied. Während bei der Spekulation mit einem Futures das Risiko-Potential nicht begrenzt ist, bleibt das maximale Verlustrisiko bei den Knock-Outs auf den Einsatz beschränkt. Eine Nachschusspflicht besteht bei Fehlspekulationen also nicht.


Transparenz


Die Kursbildung eines Knock-Outs ist so transparent wie bei einem Futures. Die Berechnung des Hebelproduktes sowie der lineare Aufbau des Aufgelds ist einfach und für jeden Anleger leicht nachvollziehbar.


Hohe Hebel


Aufgrund des niedrigeren Kapitaleinsatzes und des niedrigeren Aufgelds sind in bestimmten Situationen tatsächlich höhere Hebel als mit einem Future zu erzielen.


Ein Vorteil des Knock-Outs ist der bezogen auf das eingesetzte Kapital nahezu konstante Hebel. Daher bilden die KOs die Kursveränderungen des Basiswerts nahezu eins zu eins ab, also linear ab. Der Anleger kann also recht einfach durch Basiskurs und aktueller Notierung des Basiswerts den aktuellen Kurswert des Knock-Out Produkts errechnen.


Volatilitätseinfluss gering


Subjektive Einflüsse wie die implizite Volatilität spielen bei der Preisbildung nur eine geringe Rolle.


Transparente Auf- und Abgelder


Auf- und Abgelder bei Knock-Outs sind gering. Da sie weitestgehend durch den Geldmarkt-Zins gebildet werden, sind sie auch für den normalen Anleger gut berechenbar.

In Seitwärtsphasen des Basiswerts verliert das Hebel-Produkt nur die Finanzierungskosten. Der Standard-Warrant (Plain-Vanilla-Warrant) muss dagegen Zeitwertverluste hinnehmen.


Ohne Laufzeitbegrenzung


Anders als bei Futures-Geschäften bieten Emissionshäuser die Knock-Outs auch ohne Laufzeitbegrenzung an. Damit entfällt für den Anleger der Zwang und die Kosten am Ende der Laufzeit, in den nächsten Laufzeittermin zu wechseln. Das übernimmt dann kostengünstiger der Emittent.

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